Ich glaube an den Frieden   


  

aus: Hugo E. Lassalle, Mein Weg zum Zen. Köselverlag 1988. S. 78Ff - gekürzt


  

Ich glaube an den Frieden. Ich glaube, dass Frieden trotz Hiroshima, trotz Aufrüstung möglich ist.   

Zunächst würde ich sagen, dass „Friede“ mehr ist als Nicht-Krieg. Wenn man heute nach Frieden ruft, dann ist wohl hauptsächlich gemeint, dass der Krieg endgültig aufhört. (… Wenn wir soweit wären, dass der Krieg endgültig aufhört, dann hätten wir schon etwas Großartiges geleistet. Die Frage ist nur, wie das überhaupt möglich ist, solange der Friede in einem anderen Sinne, nämlich als Friede des Herzens nicht da ist. Wenn alle Mensche)n wirklich den Frieden im Herzen hätten, dann würde sich vieles andere von selbst ergeben. (...)   


  

Der Versuch der Überwindung des Dualismus ist der wichtigste Weg zum Frieden. Jeder Mensch soll ein geistiges Leben führen und versuchen, ein besserer, vollkommenerer Mensch zu werden. Solche Wege gibt es im Buddhismus, im Christentum und auch in jeder anderen Religion. Was der Frieden des Herzens ist, das ist im Grunde gleich bei jedem Menschen. Im Christentum spricht man dann von der Nächstenliebe mit dem Extremfall der Feindesliebe; im Buddhismus drückt man das anders aus und nennt es Barmherzigkeit.   


  

In diesem Zusammenhang möchte ich auf Jean Gebser zurückkommen. Danach muss der Mensch verstehen, dass an allem Unglück in der Welt und an der Ungerechtigkeit und am Krieg er selbst in gewisser Weise „mit-schuld“ ist. (...) Die Erkenntnis der Schuld kann man nicht logisch beweisen: logisch kann man eher sagen: „Damit, mit dem Krieg, mit der Atombombe habe ich doch gar nichts zu tun“. Erst die Erkenntnis der Einheit des Ganzen und der Menschheit führt zum echten Frieden. Alles, was ich tue, hat etwas mit der Menschheit zu tun. Wenn jemand Schlechtes tut, dann ist es nicht nur seine Sache allein. Nein, die ganze Menschheit wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. (...)

Solange dieses Neue Bewusstsein nicht allgemein integriert ist, besteht immer die Gefahr, dass ein Krieg kommt. (…)  Ich habe den Eindruck, dass die Bemühung, den Krieg auf jeden Fall zu verhindern, beständig stärker wird. Die Einsicht ist gewachsen, dass ein Krieg keinem mehr wirklich nützt. (...) Es besteht aber immer noch die Gefahr, dass ein Irrtum geschieht, der dann den Krieg auslösen würde. Das ist bei menschlicher Unzulänglichkeit eine wirkliche Gefahr. Neben allen Friedensverhandlungen (…) ist das Allerwichtigste das ganzheitliche Wahrnehmen, das immer auch das Ganze mit bedenkt, und das auf diese Weise den extremen Dualismus, also die Wurzel der Feindschaft und des Krieges, überwindet.   


  

Man kann sich diese Fähigkeit freilich weder durch Willensanstrengung noch durch Imagination aneignen. Um sie sich anzueignen, muss man darauf bedacht sein, auf vorgefasste Meinungen, vorausträumende Wünsche und blind waltende Forderungen zu verzichten. Nur wo Egoismus überwunden ist, kann allmählich das Gleichgewicht aller in uns veranlagten Komponenten und Bewusstseinsstrukturen erreicht und der Mensch zur Durchsichtigkeit und zum ganzheitlichen Wahrnehmen, somit auch zur Friedfertigkeit, befähigt werden.   


  

Gerade an diesem Punkt kommt es auf Meditation an. (…) Vor allem die ungegenständliche Meditation wie im Zen, befähigt uns, den latenten Dualismus und die daraus resultierende Feindschaft mit der Folge des Krieges aufzufangen und das kosmische Ganze als Einheit zu erfahren. Von dieser Erfahrung der Einheit her wird allmählich die Feindschaft und der Krieg in uns selbst und in unserer Umwelt überwunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LITERATUR

 

 


Frieden

 

 

Dalai Lama

Seid Rebellen des Friedens

Der neue Appell an die Welt

 

 

 

 

Barbara von Meibom

Deutschlands Chance

Mit dem Schatten versöhnen

 

 

 

 

 

Friedenspreisträger  des deutschen Buchhandels

 

 

2018

Jan Assmann

Totale Religion

Ursprünge und Formen puritanischer Verschärfung

 

 

 

2016

Carolin Emcke

Gegen den Hass

 

 

2015

Navid Kermani

Ansprache aus Anlass der Verleihung des Friedenspreises

 

 Tsültrim Allione

Den Dämonen Nahrung geben

Buddhistische Techniken der Konfliktlösung



 

 

Aktuelle Hinweise


Kyriakos C. Markides

Der Berg des Schweigens

Begegnung mit einem christlichen Meister



Faten Murkaker

Leben zwischen den Grenzen

Ein christliche Palästinenserin 

berichtet. 


Stefan Bauberger, SJ

Glück ohne Ratgeber

Eine Philosophie des Gelingens


 

Gerald Hüther

Würde

Was uns stark macht - als Einzelne und als Gesellschaft

 

Jaffa Zins

Scheindele

Gedichte

 

"Als Überlebende des Holocaust wurde ich Zeugin dessen, was der Mensch dem Menschen antun kann. Das spiegelt sich in meinen Gedichten wieder. Meine Gedichte helfen mir das andere Licht  im dunklen Tunnel der Schöpfung zu finden."

 





 

Gehmeditation & Pilgern

 

Thich Nhat Than

Einfach Gehen

Über das Gehen

Gehmeditaton

 

 

 

Erwin Döll

Markus Hillinger

Das Zen des glücklichen Wanderns

Schritt um Schritt zu sich selbst kommen

 

 

 

Franz Alt u.a.

Aufbruch zur Achtsamkeit

Wie Pilgern mein Leben verändert.

 

 

Gisbert Greshake

Gehen

Wege, Umwege, Kreuzwege

 

 

 

 

 

Klaus Bovers

Christine Paxmann

Kraftquelle Gehen

Gehen und Lebensglück

 

 

 

 

 

White Plume Sangha

Zen

 

 

Bernard Glassman

Zeugnis ablegen

Buddhismus als engagiertes Leben

  

Bernard Glassman

Anweisungen für den Koch

Lebensentwurf eines Zen-Meisters

 

Taizan Maezumi Roshi

Bernard Tetsugen Glassman Roshi

Erleuchtung, was ist das?

 

 

 

Bernard Glassman

Das Herz der Vollendung

Unterweisungen eines westlichen Zen-Meisters

 

 

Bernard Glassman

Konstantin Wecker

Die revolutionäre Kraft des Mitgefühls

Liedermacher meets Zen

 

 


Kathleen Battke (Hg.)

Ascheperlen

Pearls of Ash & Awe

20  Years of Bearing Witness in Auschwitz with Bernie Glassman & Peacemakers

 Friedenspraxis in Auschwitz

 

 

 

 

 

Sanbo Kyodan

Kamakura

 

 Koun Yamada

 

 Koun Yamada

 Das Tor des Zen

 Grundlagen und Praxis

 

 

 

 

 

Hugo Enomiya Makibi Lassalle, SJ


 H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Erleuchtung ist erst der Anfang

Texte zum Nachdenken



H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Mein Weg zum Zen

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN Unterweisung

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Leben im neuen Bewusstsein

Ausgewählte Texte zu Fragen der Zeit

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Am Morgen einer besseren Welt

Der Mensch im Durchbruch zu einem neuen Bewusstsein

 

H.M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN - Weg zur Erleuchtung

Einführung und Anleitung

 

 

 

 

 

 

Glassman-Lassalle Linie

 

 

Niklaus Brantschen, SJ

Pia Gyger

Mit Bernhard Stappel, Hildegard Schmidtfull, Marcel Steiner

Via Integralis

Wo Zen und christliche Mystik sich begegnen

Ein Übungsweg

 

Niklaus Brantschen, SJ

Auf dem Weg des Zen

Als Christ Buddhist

 

Pia Gyger

Mensch verbinde Erde und Himmel

Christliche Elemente einer kosmischen Spiritualität

 

 

Pia Gyger

Maria - Tochter der Erde und Königin des Alls

Vision einer neuen Schöpfung

 

 

Pia Gyger

Hört die Stimme des Herzens

Werdet Priester und Priesterinnen der kosmischen Wandlung

 

 

Dieter Wattenweiler

Der wahre Mensch ohne Rang und Namen - Zen im Westen

 

 

 

Anna Gamma

Ruhig im Sturm

Zen-Weisheiten für Menschen, die Verantwortung tragen

 

 

 

 

 

Herzgrund Sangha

Zen


 Stefan Bauberger, SJ

Glück ohne Ratgeber

Eine Philosophie des Gelingens



Stefan Bauberger, SJ

Der Weg zum Herzgrund

Zen und die Spiritualität der Exerzitien

 

 

 

Bodhi-Sangha

Zen

 

 

AMA Samy, SJ

ZEN - Der große Weg ist ohne Tor

 

AMA Samy

Zen und Erleuchtung

Zen-Meditationen eines Zen-Meisters

 

 

AMA Samy

ZEN

Erwachen zum ursprünglichen Gesicht

 

 

 

Weitere Empfehlungen

 

Ruben Habito

Zen leben - Christ bleiben

 

 

Shunryu Suzuki

Seid reine Seide und scharfer Stahl

Das geistige Vermächtnis des großen ZEN-Meisters

 

Shunryu Suzuki

Zen-Geist

Anfänger-Geist

 

 

Thich Nhat Hanh

Das Herz von Buddhas Lehre

Leiden verwandeln - Die Praxis des glücklichen Lebens

 

 

Ajahn Brahm

Die Kuh, die weinte

Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück

 

 

Ajahn Brahm

Der Elefant, der das Glück vergaß

Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden.

 

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist für nix gut

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist die größte Lüge aller Zeiten

 

 

Karl Brunnhölzl

Das Herzinfarktsutra

Ein neuer Kommentar zum Herzsutra

 




 

Wüstenväter & Wüstenmütter

Orthodoxe Spiritualität

 

 

Weisung der Väter Apophtegmata Patrorum

Gerontikon

Sophia, Quellen östlicher Theologie, Bd. 6

 

Evagrius Ponticus

Philokalie der heiligen Väter der Nüchternheit

Band 1 bis 7


 

Martirij Bagin und Andreas A. Thiermeyer

Meterikon

Die Weisheit der Wüstenmütter

 

 

Gabriele Ziegler

Die Wüstenmütter

Weise Frauen des frühen Christentums

 

 

Matthias Dietz (Hrsg.)

Kleine Philokalie

Belehrungen über das Gebet

 

Martin Tamcke

Im Geist des Ostens leben

Orthodoxe Spiritualität und ihre Aufnahme im Westen

 

Hans Conrad Zander

Als die Religion noch nicht langweilig war

Die Geschichte der Wüstenväter

 

 

Jakobus Kaffanke, OSB, Cyrill Schäfer u.a.

Das Schauen Gottes wieder erlangen

Kontemplation als Leben des inneren Menschen und als Herz des Mönchtums

 

Evagrius Ponticus

Praktikos 

Über das Gebet

Schriften zur Kontemplation Münsterschwarzach

 

Evagrius Ponticus

Über die acht Logismoi

Schriften der Väter, Bd. 3 

Hrsg. Gabriel Bunge und Jakobus Kaffanke



 Herzensgebet


Emmanuel Jungclaussen

Unterweisung im Herzensgebet

Schriften des Patristischen Zentrums Koinonia - Oriens,

Band 46

 


Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers

Hrsg. Emmanuel Jungclaussen


Kallistos Ware

Emmanuel Jungclaussen

Hinführung zum  Herzensgebet


Starez Theophan der Einsiedler

Schule des Herzensgebetes


Das immerwährende Herzensgebet

Ein Weg geistiger Erfahrung

Russische Originaltexte

Hrsg. von Alla Selawry



Alphonse und Rachel Goetmann

In deinem Namen ist mein Leben

Die Erfahrung des Herzensgebetes


Die Centurie der Mönche 

Kallistus und Ignatius

Das  Herzensgebet

Mystik und Yoga der Ostkirche



Emmanuel Jungclaussen

Die Höhle des Herzens

Mantra-Praxis und Namensgebet

Hrsg. Willi Massa

Beiträge von Siegfried Scharf, Martin Küpper, willi Massa, Franz Xaver Jans




Kontemplation Karmel

 

 

 

Edith Stein

Kreuzeswissenschaft

Studie über Joannes a Cruce

 

Hanna-Barbara Gerl

Unerbittliches Licht

Edith Stein

Philosophie-Mystik-Leben

 

Edith Stein

Wege der Gotteserkenntnis

Studie über Dionysius Areopagita

 

Waltraud Herbstrith (Hrsg.)

Edith Stein

Aus der Tiefe leben

Ein Textbrevier

 

Teresa von Avila

Wohnungen der inneren Burg

 

Teresa von Avila

Das Buch meines Lebens

Autobiographie

 

Teresa von Avila

Weg der Vollkommenheit

 

Peter Dyckhoff

Aus der Quelle schöpfen

Das innerliche Gebet nach Teresa von Avila

 

Teresa von Avila

Gedanken zum Hohelied

 

Teresa von Avila

Ich bin ein Weib und obendrein kein gutes

Portrait der Heiligen in ihren Texten

 

Erika Lorenz

Weg in die Weite

Die drei Leben der Teresa von Avila

 

 

Johannes vom Kreuz

Empor den Karmelberg

 

Johannes vom Kreuz

Der geistliche Gesang

 

Johannes vom Kreuz

Die dunkle Nacht

 

Johannes vom Kreuz

Lebendige Liebesflamme

 

Johannes vom Kreuz

Worte von Licht und Liebe

 

 

 

 

Kontemplation Zisterzienser

 

 

 

Bruno Fromme (Hrsg.)

Die neue Spiritualität der Zisterzienser im 12. Jahrhundert

 

 

Bernhard von Clairvaux

Sämtliche Werke 

Bände V+VI

Sermones super Cantica  Canticorum

Predigten über das Hohelied

lateinisch-deutsch

 

Bernhard von Clairvaux

Rückkehr zu Gott

Die mystischen Schriften

 

Bernhard von Clairvaux

Das Herz weit machen

Kontemplation und Weltverantwortung

 

Bernhard von Clairvaux

Weil mein Herz bewegt war

 

Bernhard J. Vosicky

Bernhard über Bernhard

Geistliche Lehren des heiligen Bernhard von Clairvaux

 

Gerhard Wehr, Hg.

Der Mystiker Bernhard von Clairvaux

 

Wolfgang Buchmüller, Hg.

Von der Freude, sich Gott zu nähern

Beiträge zur zisterziensischen Spiritualität

 

 

 

Kontemplation

 

 

 

Willi Massa (Hrsg.)

Wolke des Nichtwissens

Brief persönlicher Führung

Anleitung zur Meditation

 

 

Richard Rohr

Pure Präsenz

Sehen lernen wie die Mystiker

 

 

 

Richard Rohr

Wer loslässt, wird gehalten

Das Geschenk des kontemplativen Gebetes

 

 

Franz Jalics

Der kontempative Weg

Ignatianische Impulse

 

 

 

Simon Peng-Keller

Kontemplation

Einübung in ein achtsames Leben

 

 

 

Gerhard Wehr

Nirgend Geliebte wird Welt sein als innen

Lebensbilder der Mystik im 20. Jahrhundert

 

 

 

 

Willigis Jäger

Kontemplation

 

 

 

 

 

Interreligiöses

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Der Geist reißt Mauern nieder

Die Erneuerung unseres Glaubens durch interreligiösen Dialog

 

Sebastian Painadath, SJ

Wir alle sind Pilger

Gebete der Welt

 

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Das Sonnengebet

 

 

 

 

 

 

 

Integrales Denken

 

Teilhard de Chardin

Das göttliche Milieu

Ein Entwurf des Innern Lebens

 

Teilhard de Chardin

Das Herz der Materie

Kernstück einer genialen Weltsicht

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Spiritualität

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Vision

 

 

 

Ken Wilber

Eine kurze Geschichte des Kosmos

 

 

 

 

 

Physik, Medizin

 

 

 

Amit Goswami

Das bewusste Universum

 

 

 

Roland Röpers u.a.

Was unsere Welt im Innersten zusammenhält

Hans-Peter Dürr im Gespräch

 

 

 

Ulrich Schnabel

Die Vermessung des Glaubens

Forscher ergründen, wie Glaube entsteht und warum er Berge versetzt.

 

Wolf Singer,

Matthieu Ricard

Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.

 

 

 

Jin Kabat-Zinn

Gesund durch Meditation

 

 

 

Ulrich Ott

Meditation für Skeptiker

Ein Neurowissenschaftlwer erklärt den Weg zum Selbst

 

 

 

Peter Sedlmeier

Die Kraft der Meditation

Was die Wissenschaft darüber weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FRIEDEN 

 

 

 

Erste Friedenstaube von Petra Zak in Porzellan - Projekt Weltfriedenslicht.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





  




DASEIN FÜR FRIEDEN

Kontemplation für den Frieden 


2020 FRIEDEN UND KLIMA





TERMINE UND THEMEN


Aufgrund der gewachsenen Nachfrage sind zusätzliche  Termine zum "Da sein für den Frieden"  hier angezeigt. Vortragsimpulse findet man ganz am Ende der Seite.


Samstag, 25.01. 2020

Essen, das glücklich macht

Achtsamkeit und Gesundheit



Samstag, 29.02. 2020

Weniger ist mehr?  - Leere ist alles?

Eine neue Askese, die dem Leben dient


Samstag, 28.03. 2020

Wir sind Natur

Vom Wandel unserer Herzen


Samstag, 04.04. 2020                     NEU!

Wandeln statt Ändern 

Prozesse auf dem Weg nach innen


Samstag, 25.04. 2020                      NEU!

Vom Machen zum Sein 

Der "Homo Faber" auf dem Weg zum Frieden



Samstag, 29.08. 2020

Weg nach innen - Weg nach außen

Was Zen dem Klima bringt



Samstag, 26.09. 2020

Ein Apfelbäumchen pflanzen?

Vom Gift der Resignation



Samstag, 28.11. 2020

Vom Sinn der Krisen 

Wenn Spiritualität zum Segen wird





DER ABLAUF


  • 09.00 Uhr  Stille zum Ankommen
  • 09.05 Uhr  Vortragsimpuls
  • 09.25 Uhr  Gehmeditation
  • 09.35 Uhr  Kontemplation
  • 10.00 Uhr  Gehmeditation
  • 10.05 Uhr  Kontemplation
  • 10.30 Uhr  Pause - Stiller Gang in der Natur und Imbiss
  • 11.00 Uhr  Kontemplation - Gehmeditation - Kontemplation
  • 11.55 Uhr  Friedensritual
  • 12.15 Uhr  Einfaches Mittagessen in Stille
  • 13.00 Uhr  Gesprächsmöglichkeit n.V.




WAS SIE ERWARTEN DÜRFEN



  • Leitung als Paar
  • Vortragsimpuls und Anleitung zur Kontemplation
  • 4 x 25 Min., 1 x 10 Min. Kontemplation, dazu Gehmeditation
  • Kladde für Teilnehmende mit Texten des Tages und einem Foto
  • Imbiss, Getränke und schlichtes, vegetarisches Mittagessen
  • Nutzung des Meditationsraumes, der Materialien zur Meditation, des Balkons; des Esszimmers, des Gesprächsraumes und der Toiletten
  • Nutzung von Garten und Wintergarten
  • Begleitung im Gespräch
  • Heizung, Strom, Reinigung und Nebenkosten.





BEWERBUNG UND ANMELDUNG



Sie erfolgt für die gesamte Reihe schriftlich mit dem Anmeldeformular.  Damit kann man sich um einen Platz bewerben.  Wer statt zur Reihe zu einzelnen Terminen dabei sein mag, findet Berücksichtigung, falls Plätze frei bleiben. Für jeden, der anmeldet,  gelten die auf den Seiten "Dana" und "Gast" genannten Regelungen.  Dem stimmt man mit der Anmeldung zu.






 

DER RAHMEN


jeweils samstags, 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr 


Anshin Schalom - ZENtrum für Kontemplation

Edith Stein - Raum der Stille

Übungsraum Johannes vom Kreuz

Brühlstr. 21, 66636 Tholey-Theley 


mit 

Bernhard Schille und Christiane Singer-Schille





 



DANA


Sangha

 

Der Orientierungswert für ein Dana beträgt pro Veranstaltung, Imbiss, Getränke, 3 Gang Mittagessen und Begleitung im Gespräch 50€ pro Treffen.

Dieser Wert ist für Menschen,  die monatlich selbst oder in ihrer Hausgemeinschaft mehr 1200€ netto zur Verfügung haben, die Untergrenze.


Wer regelmäßig dabei ist, kann ein monatliches Dana einrichten und berücksichtige monatlich mindestens 25€ als Dauerauftrag.  Mit dem Start der Reihe kann auch der gesamte Betrag von 300€ angewiesen werden.




 

Gäste

 

Der Orientierungswert für Gäste beträgt pro Veranstaltung, Imbiss, Getränke, Mittagessen und Begleitung im Gespräch  70€ pro Treffen.

Dieser Wert ist für Menschen,  die monatlich selbst oder in ihrer Hausgemeinschaft mehr 1200€ netto zur Verfügung haben, die Untergrenze.


Wer regelmäßig kommt, kann ein monatliches Dana einrichten und berücksichtige monatlich mindestens 35€ als Dauerauftrag.  Mit dem Start der Reihe kann auch der gesamte Betrag von 420€ angewiesen werden.


Eine Anmeldung zur gesamten Reihe samt Dana gilt immer auf das gesamte Kalenderjahr hin.


 


   

            

 

WACH SEIN FÜR FRIEDEN

2020

 

 KONTEMPLATION IN DIE NACHT HINEIN

  

 

Manche Abende der Jahresgruppe oder der Exerzitien sind einem bedeutenden Mystiker, einer bedeutenden Mystikerin  oder einem besonderen Anlass gewidmet. Sie können daher auch als einzelne Abende von Interessierten angemeldet werden.


 TERMINE

 

Mittwoch, 18.03. 

Benedikt und Nikolaus von Flüe


 

Mittwoch, 19.08. 

Edith Stein und Bernhard von Clairvaux

 



Mittwoch, 21.10. 

Teresa von Avila


  


Mittwoch der Adventsexerzitien, 02.12. 

Bodhi Fest und Hochfest Maria Immaculata Concepta

Buddha und Maria


 



 ZEITEN/ORTE

 jeweils 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr, kleiner Imbiss,

Fortsetzung von 21.00 Uhr bis 22.15 Uhr.

Edith Stein Raum der Stille

Johannes vom Kreuz - Übungsraum

Brühlstr. 21, Tholey-Theley

 

 

 

  ANMELDUNG

 telefonisch, spätestens 8 Tage vorher.



DANA

Am Abend als Barspende möglich

Orientierungswert 20€







                           


IMPULSE


29.02.2020 Friedensgebet - Brauchen wir eine neue Askese – Vom Haben zum Sein


Der Klimawandel steht außer Frage. Die Spezies, die manche Krone der Schöpfung nennen, ist dabei, den Planeten zugrunde zu richten. Warum fällt es uns so schwer, klimafreundlich zu handeln? Flug- und Autoverkehr nehmen zu. Warum ändern wir kollektiv unseren Lebensstil nicht?


Klimafreundliches Verhalten verringerte den Ausstoß klimaschädlicher Gase. Konkret: Weniger Auto fahren, Fleischkonsum verringern, Flugreisen meiden, klüger heizen, nicht mehr baden, regionale Produkte kaufen. Klimafreundliches Verhalten beschert Einzelnen zunächst Kosten, während ihm der externe Nutzen für die 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde unsichtbar bleibt. Es erscheint also für den Einzelnen rational und billiger, einfach weiter zu machen wie gehabt. Wer Zazen übt, gewinnt einen Sinn für das Ganze, weil die Übung uns erfahren lässt, das wir mit allem verbunden und eins sind.  Die Entwicklung dieses Sinns für das Ganzer geschieht aus innerer Erfahrung und macht uns von innen klimafreundlich.

Klimafreundlich leben erfordert eine besondere Verbundenheit und Kooperation mit dem Ganzen. Die fällt schwer, wenn die Menschen um uns her, nicht mitmachen. Studien zeigen, dass schon eine kleine egozentrische Minderheit ausreicht, klimafreundliches  Verhalten zu verhindern. Je größer die Gruppe, desto schwerer fällt Kooperation mit den unsichtbaren nächsten Generationen. Klimawandel erfordert Kooperation im größten Maßstab. Es geht um die vorstellbare größte Gruppe: Das ist die Menschheit. Wer Zazen übt, kann merken, dass er von dem egozentrischen Mainstream in wachsendem Maße unabhängig wird und frei für eine solche grenzenfreie  Kooperation mit dem Ganzen.

Niemand ändert so leicht sein Verhalten, wenn man ihm dafür keinen Gewinn verspricht. Man möchte den Nutzen selber und gleich, nicht für Menschen, die man gar nicht kennt und schon gar nicht in weiter Zukunft. Aus Sicht des Klimaschutzes ist das eine deprimierende Lage. Vertröstung auf einen Gewinn in der Zukunft, den wir selber nicht mehr abschöpfen können, das reicht nicht. Wir brauchen, um uns zu verändern, einen Gewinn im Hier und Jetzt. Ein spiritueller Weg macht Gewinn innerlich als konsumfreien Herzensfrieden erfahrbar. Finden wir dahin, dann wirken wir aus uns selber.  Das ist auch für andere ansteckend. 

Viele Narrative helfen uns, unser egozentrisches Verhalten zu entschuldigen. Denn jeder von uns möchte gut dastehen, auch wenn er ein dickes Auto fährt. Diese Narrative sind plausibel und richtig. Sie ermöglichen Eigennutz ohne schlechtes Gewissen: "Wissenschaftlich ist Klimawandel nicht beweisbar. Mein Auto fährt sauberen Diesel. Erderwärmung wird durch Innovationen ausgebremst. Es braucht internationale Lösungen. Als Einzelner kann man nichts machen!" Auch abwertende Betitelungen gehören hierhin: „Ökofaschisten, Gutmenschen, abgehobene Eliten! Panikmacher!“  Alle wissen: Es ist nicht entschuldbar, als Einzelner nichts zu tun. Hoher Ressourcenverbrauch ist ethisch falsch. Es ist moralisch gut, wenn wir kooperieren und das Gemeinwohl fördern. Es geht nämlich nicht nur um Kosten und Nutzen, sondern auch um richtig oder falsch. Frei nach Kant: Wie kann ich eine Weise des Konsumierens wählen, die für 7,5 Milliarden Menschen unvorstellbar ist?  Doch nur weil wir das Rechte sehen und weil es vernünftig ist, handeln Menschen keineswegs ethisch gut. Es braucht eine tiefere Bestärkung und eine stärkere Motivation. Das Üben hilft. Es dekonstruiert die gedanklichen Konstruktionen und Narrative, mit denen wir uns vor Wandlung schützen, nachhaltig. Es macht die Entschuldung kaputt.  Aus der Erfahrung allseitiger Verbundenheit und Einheit heraus handeln wir angemessen und klimafreundlich. Er braucht dazu keinen moralischen Druck und finstere Mienen. Aus der Wesenserfahrung heraus entsteht eine Selbstermächtigung aus innerem Quell.  Dann gibt es ein neues Narrativ: Alles hängt an mir und meinem Tun. Nichts ist egal! Es macht mir Freude, gut zu sein. 

Die Übung des Zazen und der Kontemplation spart auch ganz unmittelbar Energie. Wenn wir üben, müssen wir weder hoch heizen, noch betreiben wir während dieser Zeit Verbrennungsöfen und schalten elektrische Geräte. Vor allem aber: Wir konsumieren nicht. Kluge Köpfe haben herausgefunden, dass man mit dem schlechten Gewissen über den Klimawandel genau das antreiben kann, was das Problem ist: Den viel zu hohen Konsum. Wir dürfen schon heute Kleidung kaufen, denen man 10% Plastik aus dem Meer beigemengt hat. Dabei übersehen wir leicht, dass 90% der Kleidung aus wichtigen Ressourcen und unter hohem Energieverbrauch hergestellt sind. Saubere Produkte gibt es nämlich  gar nicht.  Kaufen und Konsum sind Holzwege. Auch nur mehr Bio zu kaufen, ist viel zu wenig.

Nicht kaufen ist ein Weg.

Ein seriöser spiritueller Weg hilft. Seriös, weil er die Wirklichkeit nicht vernebelt sondern offen legt, weil er die Lügen der Moderne entlarvt. Sie bestehen in dem Märchen, wir würden reicher durch mehr: mehr Beziehungen, mehr Aktionen und mehr Sachen.  Das ist ein Irrtum. Der stimmt nicht, selbst wenn alle so leben.  Diese kapitalistische Hypnose des „Habens“ inhalieren wir schon vor der Geburt.  Das ist der neue heilige Geist, der uns antreibt. Wir merken als Übende an uns selber, wie sehr wir in solchen Lebenslügen befangen sind.  Es stimmt nicht, dass wir so viel brauchen. Wir brauchen viel, viel, viel weniger. Wir erfahren, dass wir nicht sonst wohin müssen, wenn wir wirklich da sind.  Dass nichts und niemand fehlt, wenn wir mit uns im Einklang sind.  Dass die Lücken im Terminkalender uns Segen und Rettung sind. Übende merken: Lebensglück und Daseinsfreude beginnen unser Herz zu erfüllen, indem wir weglassen statt dazu zu machen. Auch viel Gutes macht Verstopfung.  Das „Nichts“ bloßen Daseins reicht. Weniger ist mehr.  Nichts ist alles.

Leere birgt Fülle. Übende spüren das und geben dafür alles her. Diese Perle ist jedoch nicht zu kaufen. Sie findet einen. Mystiker widerlegen den Lügenbetrieb der Moderne. Der sitzt uns allen in den Knochen. Wir halten ihn für die Realität: Hast de was, dann bist du was. Machste viel, dann bist du was. Kennste viel, dann bist du was. Weißt du viel, dann bist du was. Reist du viel … usw.  Diese Behauptung der Moderne ist schlicht lebensbedrohlich. Sie zerstört die Grundlage des Menschseins: Das ist die Erde.   Wir müssen die endlose Produktion, den Transport und Verbrauch von immer mehr Gütern als Quelle des Klimawandels beenden, nicht vermehren.


Ein spiritueller Weg fördert Askese. Das Klima ruft nach Verzicht.  Wenn es überall brennt, kann man nicht weiter überall Feuer machen.  Ganz einfach!  Askese aber hat ein total negatives Image. Im Internet steht: Askese ist eine streng enthaltsame und entsagende Lebensweise zur Verwirklichung sittlicher und religiöser Ideale und eine Bußübung zur Überwindung von Lastern und zur Abtötung von Begierden. Askese der Abtötung: Das hat ausgedient. Ihr Ertrag überzeugt nicht. Das Problem des Klimawandel lösen wir nicht, wenn wir uns selber abtöten und quälen.  Ursprünglich meint das griechische Wort Askese auch „Übung“ oder „Exerzitium“ und ist damit verbunden ein schöner, beweglicher und athletischer Mensch zu werden. Es braucht eine gute Askese.  Die hat ganz andere Gestalt wie das strenge Verzichten unter dem Druck des moralinsauren „Ich muß!“  Sie sagt stattdessen: Ich kann.  Sie ist keine erzwungene Enthaltung durch äußeres Gebot oder Verbot. Sie kommt aus mir selber.  Sie hat nichts zu schaffen mit griesgrämiger Enthaltsamkeit, weil man Verzicht um des Verzichtes willen leisten muss, sondern mit Liebe und Freude. Wir brauchen eine Askese, die Lebendigkeit fördert und dem Leben dient. Wie sieht sie aus ?  Askese lässt los aus innerer Freiheit und aus Liebe zum Ganzen.  Sie lässt los, um des Lebens willen. Lebendigkeit wird im „Haben müssen“ bedroht und erstickt.  Sie verkommt zum Lärm. Es gibt ein zu viel an Gütern, Reizen, Geschäftigkeit, an Zerstreuung, an Konsum, an Aktionismus, an flachen Beziehungen und oberflächlichen Kontakten.  Wer zu viel hat, muss sich um vieles kümmern. Ein kümmerliches Leben. Wer zu viel macht, ist immer in Eile.  Ein beschleunigtes Leben.  Gefüllte Terminplaner machen kein erfülltes Leben. Gefüllt ist nicht erfüllt.  Wer meint, nichts verpassen und absagen zu dürfen, der verpasst alles und sagt das Leben ab. Betrieb und Konsum auf Erden wachsen und wachsen. Das macht die Erde warm und lässt sie brennen. Askese, beseitigt das Zuviel zugunsten der Qualität. Askese ersetzt das  Habenmüssens  durch die Kunst des Seins.  Askese schafft Lebendigkeit aus Nichts.  Askese erfindet Leben aus Nichts. Askese sagt: Einfach leben!  Sein statt Haben. Askese löscht so die Feuer, die wir auf dem Planeten angezündet haben. Einfach leben! Wer die Stille liebt, dem sage ich nichts Neues. Wer aus der Stille lebt, weiß um deren Kraft.  Zazen lehrt uns Mensch zu sein.  Sein statt haben. Zazen zerstört die Lüge vom Habenmüssen, zerstört das Märchen vom „Mehr!“  Wer weiter leben will wie bisher, sollte darauf achten, nur beiläufig zu üben, beizeiten seinen gefüllten Terminkalender vorzuziehen und zu beachten.  Doch Erde und Menschheit brauchen ein Ende der Lebenslügen. 


Erich Fromm schreibt 1976 in seinem Klassiker „Haben oder Sein“ von einem neuen Menschen, der sich aus dem Modus des „Habens“ verabschiedet hat:



Erich Fromm



Der neue Mensch




  • Er ist bereit alle Formen des Habens aufzugeben, um ganz zu sein.
  • Er gewinnt Sicherheit, Identität und Selbstvertrauen aus dem, was er ist und aus seinen Bezogenheiten.
  • Interesse, Liebe und Solidarität ersetzten das Verlangen zu haben, zu beherrschen und Sklave seines Besitzes zu bleiben.
  • Er ist fähig, wo immer er ist, voll präsent zu sein.
  • Er gewinnt Freude aus dem Geben und Teilen nicht aus dem Horten und Ausbeuten.
  • Er empfindet Liebe und Achtung vor dem Leben in all seinen Manifestationen.
  • Sein Streben geht dahin, Gier, Hass und Illusionen zu reduzieren.
  • Selbsttäuschungen haben keine Macht, und er braucht keine Idole mehr.

  • Der neue Mensch akzeptiert die Begrenztheit der Existenz und überwindet den eigenen Narzissmus.
  • Er weiß, dass Wachstum nur gesund ist, wenn es sich in Struktur vollzieht.
  • Der neue Mensch kennt sich selber und weiß um das in ihm schlummernde Wissen.
  • Er fühlt sich eins mit allem Lebendigen.  Unterwerfung, Zerstörung, Vergewaltigung, Eroberung und Ausbeutung werden durch Verständnis und Kooperation abgelöst.
  • Er nutzt seine Freiheit nicht als Willkür, sondern als Chance dem Leben zu dienen.
  • Er sucht Vollkommenheit ohne den Ehrgeiz, dieses Ziel zu erreichen.
  • Er findet sein Glück in den Prozessen wachsender Lebendigkeit und lebt so bewusst und intensiv er kann.



nach    Erich Fromm, Haben oder Sein – Die seelischen Grundlagen einer neue Gesellschaft, 1976, S. 176






Impuls 28.03. 




Bernhard Schille


Wir sind Natur – Wandlung der Herzen


Wissenschaftler beginnen natürliche Lebenswelten zu erforschen, die vom Menschen nachhaltig verändert wurden. Dabei möchten sie prüfen, ob die dort überlebenden Tier in ihrem Organismus in größerem Maße coronaartige Viren bilden. Die ersten Ergebnisse legen das nahe. Die unbedachte Kultivierung natürlicher Lebensräume, hat also einen Preis, den man nicht erwartet hat. Was beim Abholzen der Regenwälder für Sojafelder und bei der Brandrodung von Flächen für das Anlegen von Kokosplantagen für unseren Öko-Sprit an naturalen Schäden ganz offensichtlich ist, geschieht möglicherweise viel weitergehend nicht nur im Großen sondern auch im Kleinen auf der Erde. Es scheint sich zu erhärten, dass die beliebige Umgestaltung gewachsener natürlicher Flächen auf den Menschen zurückwirkt. Die Freude an großen Rasenflächen in  Parks ergänzt sich durch die ernste Frage, was geschieht da, wenn immer mehr Flächen versiegelt oder durch Monokulturen umgestaltet oder mit Glyphosat besprüht werden.


Was durch unsere Massentierhaltung und die CO² Kultur mit Blick auf das Klima geschieht, sehen wir bereits. Was durch die Reduktion der Artenvielfalt passiert, welche die Evolution als kostbaren Lebenspool über Millionen Jahren erfunden und entwickelt hat, beginnen wir Jahr um Jahr deutlicher zu erfassen. Manche meinen, wir kehren die Evolution gar um. Wir machen kaputt, was die Spezies Mensch und unser Leben erst ermöglicht hat. Was durch Nitrat und anderes mit dem Trinkwasser und unseren Böden passiert, wird uns einholen. Ob wir dabei sind, Treibhäuser für neue Viren zu entwickeln: Forscher vermuten das.  Ob Plastikpartikel unvermeidbare Nahrungsergänzungsmittel werden, ist im Grunde bereits gewiss. Ob Globalisierung auf Teufel komm raus so sehr den Thron gehört oder der Wert von „Small is beautiful“ und gepflegter Lokalität wieder stärker zu Ehren kommen, wir werden es sehen.


Was sicher ist: Die Natur antwortet auf den nicht erklärten Krieg gegen ihr Leben nicht mit Kanonen und scharfen Waffen. Aber sie sorgt sicher sehr gewissenhaft und gründlich dafür, dass der Eindringling Mensch, der sich an ihrem wichtigen Wildwuchs zu schaffen macht und das angreift, für dessen Entstehung Millionen von Jahren investiert wurden, dass dieser unverständige und uneinsichtige Krieger wieder dorthin kommt, wo er hingehört, - nämlich weg und unter die Erde. Was wir der Natur antun, tun wir immer uns selber an und den Menschen nach uns, denn wir sind Natur.  Die Natur ist allerdings viel stärker als die Spezies Mensch. Sie wird mit Sicherheit die Menschheit überleben.


Es gibt einen schöne Anekdote hierzu: Zwei Planeten treffen sich bei ihrem Flug durch das Universum. Sagt der eine Planet zur Erde: „Hallo Erde, wie siehst du denn so mitgenommen aus! Bist du etwa krank?“ Die Erde antwortet mit einem Seufzer: „Ach weißt du, ich habe gerade Mensch!“ Darauf der andere Planet: „Dann mach dir mal keinen Kopp! Hatte ich auch mal. Das geht vorbei!“


Wenn wir üben, geschehen keine schnellen Wunder im großen Ganzen, aber dennoch äußerst wirkungsstarkes. Das kommt daher, dass wir still halten. Damit betreten wir einen unerforschten Planeten, ein ganz neues Universum gar. Wir begegnen unausweichlich uns selber und bei uns selber versuchen wir es auszuhalten, ohne in Gedanken zu verschwinden. Wir bleiben da und in der Innenorientierung. Was wie eine Einschränkung oder Begrenzung anmutet, ist das genaue Gegenteil. Kontemplieren ist keine neue Ichzentrierung oder gar Egoismus, denn es öffnet diesen für eine andere Orientierung. Uns geht es keineswegs um uns selber, sondern um den Weltfrieden und den Frieden mit der Natur.  Das geht nur über den eigenen Herzensfrieden.


Im Nicht-Handeln unserer Praxis essen wir eben keine Lebensmittel und schon garnicht ungesunde. Wir fahren beim Sitzen kein Auto und auch kein Flugzeug. Die Übung ist eine Zuflucht, sagt Buddha sehr richtig. Wir verbrauchen dabei nur ein Minimum der Energie, welche sonst Heizung und Bildschirme erfordern. Wir konsumieren und verbrauchen nichts, was sonst zum angewohnten Standard gehört. Wir brauchen zum Üben keine Kunststoffe zu kaufen und keine Geräte zu erwerben. Wir machen keinen Müll. Wir merken, was viele für absoluten Blödsinn halten: Weniger ist mehr, nichts ist alles.  Wir finden zurück zu unserer wahren Natur.


Das Einkehren bei uns selber, die freiwillige Bescheidung der Einsiedler, der frohe Verzicht der Eremiten auf Heizung aller Räume entzieht einer völlig verfehlten, lebensgefährdenden, kapitalistischen Produktionsweise langsam die Luft zum Atmen. Wo bescheiden konsumiert wird, braucht es keine ausufernde Produktion mehr.  Die wachsenden Konsumbedürfnisse schaffen weltweit nicht lösbare Probleme. Corona zeigt einen Weg an. Braucht es diesen Kauf- und Konsumzirkus wirklich? Der eintönige Kommunismus mit seinem Grau in Grau der Kleider und Bauten ähnelt sehr den schlichten Alltagsgewandungen der Mönche in ihren steinernen Mauern. In ihren inneren Werten und geistigen Welten strahlen hingegen beide in einem staunenswerten Reichtum an Lichtern und Farben.  Innen, - ein goldenes Herz, welches das Außen für Wissende und Sehende in Glanz und Leuchtkraft wandelt. Von innen nach außen, das ist ein Weg.  


Der Kapitalismus wirkt dagegen wie ein platter Konsumismus und ein farbloser Materialismus.  Nur im Außen setzt er Farbe, das Innere verblasst und verkümmert dabei.  Das „Innen“ verkommt unter seiner Güter und äußeren Reichtum  spendenden Herrschaft. Doch wer merkt das schon, solange die Maxime: „Das Leben sei bunt!“ das Glaubensbekenntnis selbst kluger Köpfe  bleibt. Dieses beständige Credo mauert alles zu.  Es gehört schnellstens abgeschafft. Es gibt Menschen, die notorisch jammern, nur weil sie zu Hause bleiben dürfen.   


Warum klappt die Wende nicht? Der Mainstream meint immer noch,  sich nur im bunten Schein und Betriebigen echt glücklich schätzen zu können, irgendwo zwischen Kino, Friseur, Apothekenrundschau, Einkaufstour und Seereise.  Das ist eine Täuschung, die selbst dann nicht stimmt,  weil beinahe alle da mitmachen. Wir leben in einem falschen Traum, in einer Hypnose unvorstellbaren Ausmaßes, in einer dumpfen Narkose, die uns ein falsches Leben empfiehlt und gestattet. Wenn der bunte Stoff ausgeht, zerfällt das falsche Glück. Wie könnten wir  jemals im falschen Leben glücklich sein und richtig leben.  Niemand befiehlt, weiterzumachen wie bisher. Dennoch folgen wir dem „Mehr desselben!“ blind. Wir laufen mit der Menge.  Das kann man verstehen: Ein anderes Land kennen und bewohnen viele Menschen gar nicht.  Selbst aus kirchlichen Räumen sind Räuberhöhlen geworden, die niemand mehr bewohnen mag. So besteht das Leben der Moderne aus äußerem Tun und Aufwand. Manchmal verbündet man sich gar im Falschen zu Vereinen und Gesellungen, die das Verkehrte aufhübschen möchten.  Unser Lebensmittel ist das Geld. „Anderland“ gibt es nicht.


Wenn wir üben, entsteht ein neues Sehen. Wir nehmen wahr, was Sache ist. Wir erwachen aus den Träumen und Illusionen. Das geht nur, wenn wir bei uns selber beginnen, bei uns selber bleiben und dazu frei werden, uns selber zu lassen. „Beginne bei dir selber und lasse dich!“ sagt Meister Eckehart sehr richtig. Das ist das Beste.  Daraus entsteht persönliche Freiheit und ein großer Handlungsspielraum, wenn wir die Ich- und Außenzentrierung der Moderne lösen können und zur wahren Natur zurückkehren, wieder werden, was wir sind.

Das bringt mehr, als den moralischen Zeigefinger zu erheben und auf andere oder sich selber zu zeigen. Wenn jeder Einzelne anfängt, sich selber wahrzunehmen – wie das in der Stille zwangsläufig geschieht – gäbe es ein Meer von Tränen über soviel fehlende Achtsamkeit und soviel Verhalten, das Leben schädigt bei mir und sonstwo. Ein solch nüchterner Realismus ist heilsam. Er wirkt auch nach Außen! Tränen  bedeuten das Ende einer Lebenslüge, die besagt, ich selber sei ja an gar nichts schuld oder schlimmer: Ich selber könne gar nichts tun. Wir brauchen eine neue Schuldkultur und Ende des platten Unschuldswahns. Ein Ende der Lügen!


Den Anfang eines spirituellen Weges sehen viele Weise im Lösen und im Fließen der Tränen. Der Tränenfluss ist die Erwachsenentaufe, die uns zu neuen Menschen formt.  Keine Gruppen, Parteien und Verbände können das. Im Grunde ist solch wahrhaftige Einsicht auch eine Selbstermächtigung.  Zwar stiege so der Meeresspiegel an, und der Salzgehalt nähme zu, wenn die Tränenbäche strömten. Aber Tränen sind eine gute Gabe, wenn es echte sind, - Tränen jenseits von Selbstmitleid. Und die Erde atmete auf und zwar sofort, wenn wir nicht im Trockenen bleiben, sondern uns in dieser Weise nass machen.


Anders gesagt für Skeptiker und Zyniker: Wo beginnen - realistisch und nüchtern besehen - Wandlungen mit Bestandsdauer, wenn nicht auf der Basis des menschlichen Herzens. Es wird Zeit,  dass aus dem alten Steinzeitler sich ein neuer Mensch formt. Neue Haltungen bilden sich im Grunde nicht durch schlaue Gedanken, Debatten und Foren;  sie führen bestenfalls zu Einsichten und Vorhaben. Die wahrhaftige ungeschminkte Selbstwahrnehmung ist ein guter Ausgangspunkt und schafft ein tragfähiges Fundament für Wandlung. So entwickeln Übende in sich eine Basis für eine Erde, auf der für alle Platz ist, nicht nur für Westler, die ihren Reichtum schützen und gegen den Rest der Welt verteidigen müssen. Solidarität ist eine menschliche Leistung, die nicht bei Träumenden, sehr wohl aber bei Kontemplierenden wächst. Sie entsteht eben nicht sonstwo, außen oder neben uns, dort höchstens als kurzes Feuer, das schneller verlöscht wie es aufflammt. Spontane Hilfsbereitschaft und Spenden sind gewiss  nicht ohne Wert. Solidarität aber ist mehr. Sie bedeutet dem Wortsinn nach, sich selber zu geben, nicht bloß einen Soli.


Die Einsicht, dass wir Leben inmitten von Leben sind, wie das Albert Schweitzer in seiner Ethik allseitiger Empathie beschrieb, wird beim Üben unausweichlich. Sie leuchtet nicht bloß der Ratio ein, sondern beginnt diese mit dem Herz zu verbinden. Die in uns wachsende Verbindung von Kopf und Herz, beschreibt die Zen-Meisterin Pia Gyger als Gestaltwerdung von Erleuchtung.


Die Transformation des Herzens geht auch in unserer Zeit weiter und scheint durch den großen Übergang beschleunigt zu werden. Viele Menschen erfahren dieses Erwachen als physischen, psychischen und geistigen Wandlungsprozess. Das erwachende Herz öffnet in vielen Menschen den Sinn für die Einheit allen Lebens - sie spüren die Multidimensionalität des Seins, sie spüren, zuerst nur in einzelnen Augenblicken, dann aber in wachsender Kontinuität, dass jeder Mensch das ganze All in sich trägt. Das, was in den früheren Jahrhunderten den Weisen der Welt in Abgeschiedenheit und strengem Training geschenkt wurde, erfahren sie mitten in der Welt: Sie erfahren ihr Herz als Zentrum der Erkenntnis.


(gesamter Text auf Anfrage)


              

 

                            

 

 

        

 


  

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Mein schönstes Gedicht

Ich schrieb es nicht

Aus tiefsten Tiefen stieg es.

Ich schwieg es.

 

Hilde Domin

 

 

 

 

 

 

 























Friedenstaube von Petra Zak Projekt Weltfriedenslicht.com





Ich suche nicht, ich finde.

Suchen, das ist das Ausgehen von Beständen,

und das Findenwollen von bereits Bekanntem.

Finden, das ist etwas völlig Neues.

 

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen,

die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht selbst das Ziel bestimmen.


Pablo Picasso

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 FRIEDEN BRAUCHT UNS

 

 

 

 

 

Unsere Übungstreffen

 

 

Wir schließen alle Übungstreffen in Gruppe mit dem "Schalom" ab und widmen unser Sitzen den Menschen, die als Opfer unter Gewalt und Krieg leiden oder dies als Täter  befördern.

 

 

 

Weltfriedenslicht.com

Tauben rund um die Welt

 

 

Wir unterstützten das Projekt von Petra Zak, die lange mit uns geübt hat und nun in den USA lebt. 

 "Weltfriedenslicht" heißt es, und sein Fortgang ist unter weltfriedenslicht.com zu verfolgen. 

Es hat zum Ziel , rund um die Welt selbst gefertigte Friedenstauben aufzustellen und Menschen zu bewegen, jeden Sonntagabend für den Frieden inne zu halten und ein Licht anzuzünden.

 

 

 

Sterben für den Frieden

Edith Stein in Ausschwitz

 

 

Einer unserer Räume ist Edith Stein gewidmet, deren Geburtstag sich 2016 zum 125. Mal jährt. Sie hat ihrem Sterben einen Sinn vermacht und ihren Tod in der Gaskammer von Auschwitz-Birkenau u.a. dem Frieden gewidmet.

Diesem Anliegen schießen wir uns mit unserem Meditieren an. Ihr Vermächtnis tragen wir weiter und bleiben ihr  verbunden.

 

 

Friedensorientierung 

Hugo Enomya Makibi Lassalle, SJ

 

Die Via Integralis, der wir mit unserem ZEntrum zugehörig sind, sieht sich dem Friedens-anliegen  von Pater Lassalle verpflichtet. Es war seine Hoffnung, dass Zazen und gegenstandlose Meditation wichtige Tools für ein neues integrales Bewusstsein darstellen, welches der Entzweiung im polaren Denken den durch Üben gewonnenen Frieden des eigenen Herzens entgegenhält und so sozial und politisch wirksam wird.

 

 

Friedensgebete des ZENtrums

 

Unser Friedensgebet hat Tradition.  2015 haben wir damit begonnen, regelmäßig etwa 1x im Monat drei Stunden gemeinsam für den Frieden zu meditieren.

 

 

Dasein für Frieden

 

Daraus wurde das Jahresprojekt 2017 zu Nikolaus von Flüe geboren.

Nikolaus verkörpert in hohem Maße die Botschaft, dass Weg nach innen und Weg nach außen ein und derselbe Weg sind. Aus der Stille des Eremiten wachsen wirkkräftige Friedensimpulse für die Globalität.  

 

 

Frieden für Jerusalem

 

Der kleine Schriftzug  aus Olivenholz "Jerusalem" an unserem Übungsraum erinnerte an unsere Verbundenheit mit dem Projekt Jerusalem - Lernstätte des Friedens für die Menschheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






Aus dem Shodoka von Yoka Daishi (665- 713)


Gesang vom Erkennen des Tao


Gehen ist ZEN, 

Sitzen ist ZEN. 

Sprechen oder Schweigen, 

Bewegung oder Ruhe.

Das Wesen ist immer in Frieden. 

Nie getrennt von hier und jetzt,

fließt ES ständig über. 

Suchst du ES, 

so kannst du ES nicht finden. 

Du kannst ES nicht ergreifen.

Und doch kommst du nicht davon los. 

Weil du ES schon hast, 

kannst du ES nicht erlangen.

Im Schweigen redet ES.

Im Reden schweigt ES.

Das große Tor der wahren Liebe 

steht offen. 

ES kennt keine Hindernisse.





JAHRESKALENDER 


2020


JANUAR


Retreats nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



Januar

Jahreswoche 1


1.1. Stille Tage - komplett

1.1. Kontemplation 19 h komplett

2.1. Stille Tage - komplett

2.1. Kontemplation 19 h komplett

3.1. Stille Tage - komplett

3.1. Kontemplation 19 h komplett

4.1. Stille Tage - komplett

4.1. Kontemplation 19 h komplett

5.1. Stille Tage-komplett




Januar

Jahreswoche 2


Klausur




Januar

Jahreswoche 3


13.1. Sprechstunde, 18 h

13.1. Abendkontemplation, 19 h

15.1. Sprechstunde, 18 h

15.1. Jahresgruppe 19 h





Januar

Jahreswoche 4


Wegen Erkrankung ist das ZENtrum in der 4. Jahreswoche  geschlossen.





Januar 

Jahreswoche 5


27.01. Sprechstunde, 18 h

27.01. Abendkontemplation, 19 h

            HOLOCAUST GEDENKTAG

29.01. Sprechstunde, 18 h

29.01. Jahresgruppe, 19 h

      Zengeschichten






     



2020

FEBRUAR 


Retreats nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



 Februar 

Jahreswoche 6



03. 02. Sprechstunde, 18 h

03.02. Abendkontemplation, 19 h

     Rezitationen aus der Philokalie

05.02.  Sprechstunde, 18 h

05.02.  Jahresgruppe, 19 h

       Zengeschichten



Februar 

Jahreswoche 7


10. 02. Sprechstunde, 18 h

10.02. Abendkontemplation, 19 h

12.02.  Sprechstunde, 18 h

12.02.  Jahresgruppe 19 h

14.02. Retreat

15.02. Retreat

16.02. Retreat

 



Februar 

Jahreswoche 8



17. 02. Sprechstunde, 18 h

17.02.  Abendmeditation, 19 h

19.02.  Sprechstunde, 18 h

19.02.  Jahresgruppe 19 h



Februar 

Jahreswoche 9


28.02. Retreat

29.02. Retreat

29.02. Friedensgebet, 9 h 

29. Sprechstunde, 13 h

  



2020

MÄRZ


Retreats nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung




März 

Jahreswoche 10


01.03. Retreat

02.03.  Sprechstunde, 18 h

02.03.  Abendmeditation, 19 h

04.03.  Sprechstunde, 18 h

04.03.  Jahresgruppe 19 h



März 

Jahreswoche 11



09.03.  Sprechstunde, 18 h

09.03.  Abendmeditation, 19 h

11.03.  Sprechstunde, 18 h

11.03.  Jahresgruppe 19 h


März 

Jahreswoche 12


16.03.  Sprechstunde, 18 h

16.03.  Abendmeditation, 19 h

       Evagrius Ponticus

18.03.  Sprechstunde, 18 h

18.03.  Jahresgruppe 19 h - 24 h

             Benedikt und Nikolaus 

             von Flüe 

  

März 

Jahreswoche 13


Wir üben bis Widerruf gemeinsam aber einsam von daheim aus. Wer in dieser Weise dabei sein mag, möge dies anzeigen.


23.03. Sprechstunde 18 h

23.03. Abendmeditation zusätzlich!

25.03. Jahresgruppe Neu!

            Impulse aus der         

            Benediktusregel

27.03.  Retreat

28.03.  Friedensgebet, 9 h

28.03.  Sprechstunde, 13 h

28.03.  Retreat

29.03.  Retreat

30.03. Sprechstunde, 18 h

30.03.  Abendmeditation, 19 h

       Evagrius Ponticus






2020

APRIL


Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



April

Jahreswoche 14


01.04.  Sprechstunde, 18 h Neu!

01.04.  Jahresgruppe 19 h Neu!

            Impulse aus der         

            Benediktusregel

04.04. Friedensgebet, 9 h Neu!



April

Jahreswoche 15 - Karwoche


06.04. Sprechstunde 18 h Neu!

06.04. Abendmeditation Neu!

       Evagrius Ponticus

08.04. Sprechstunde, 18 h Neu!

08.04.  Jahresgruppe 19 h Neu!

            Impulse aus der         

            Benediktusregel






April

Jahreswoche 16


Keine öffentlichen Angebote

Mit uns üben nach Absprache



April

Jahreswoche 17



22.04.  Sprechstunde, 18 h

22.04.  Jahresgruppe 19 h

25.04. Friedensgebet, 9 h NEU!




April

Jahreswoche 18



27.04.  Sprechstunde, 18 h

27.04.  Abendmeditation, 19 h

29.04.  Sprechstunde, 18 h

29.04.  Jahresgruppe 19 h




2020

MAI


Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



Mai

Jahreswoche 19


04.05.  Sprechstunde, 18 h

04.05.  Abendmeditation, 19 h

06.05.  Sprechstunde, 18 h

06.05.  Jahresgruppe 19 h




Mai

Jahreswoche 20


11.05.  Sprechstunde, 18 h

11.05.  Abendmeditation, 19 h

13.05.  Sprechstunde, 18 h

13.05.  Jahresgruppe 19 h



Mai

Jahreswoche 21


18.05.  Sprechstunde, 18 h

18.05.  Abendmeditation, 19 h



Mai

Jahreswoche 22


Klausur





2020

JUNI


Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung


Juni

Jahreswoche 23



03.06.  Sprechstunde, 18 h

03.06.  Jahresgruppe 19 h



Juni

Jahreswoche 24


08.05.  Sprechstunde, 18 h

08.05.  Abendmeditation, 19 h

10.06. Retreat

11.06. Retreat 

12.06. Retreat

23.06. Retreat

14.06. Retreat




Juni

Jahreswoche 25


Zeitfenster für Wochenretreat


15.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

16.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

17.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

18.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

19.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

20.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

           mit Frühstück




Juni

Jahreswoche 26


Zeitfenster für Wochenretreat


22.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

23.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

24.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

25.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

26.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

27.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

           mit Frühstück


Juni

Jahreswoche 26 


Zeitfenster für Wochenretreat


29.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

30.06. Morgenexerzitien, 05.30 h









2020

JULI


Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



Juli

27. Jahreswoche


01.07. Morgenexerzitien, 05.30 h

02.07. Morgenexerzitien, 05.30 h

03.07. Morgenexerzitien, 05.30 h

04.07. Tag der Achtsamkeit, 9 h


Juli 

28. Jahreswoche


06.07.  Sprechstunde, 18 h

06.07.  Abendmeditation, 19 h

08.07.  Sprechstunde, 18 h

08.07.  Jahresgruppe 19 h



Juli 

29. Jahreswoche


13.07.  Sprechstunde, 18 h

13.07.  Abendmeditation, 19 h




Juli 

30. Jahreswoche


20.07.  Sprechstunde, 18 h

20.07.  Abendmeditation, 19 h


Juli 

31. Jahreswoche


ZENtrum geschlossen





2020

AUGUST 



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



August

Jahreswoche 32 + 33


ZENtrum geschlossen



August

Jahreswoche 34


17.08.  Sprechstunde, 18 h

17.08.  Abendmeditation, 19 h

19.08.  Sprechstunde, 18 h

19.08.  Jahresgruppe 19 h - 24 h

             Meditieren in die Nacht

             Edith Stein

             Bernhard von Clairvaux





August

Jahreswoche 35


28.08.  Retreat

29.08.  Dasein für Frieden, 9 h

29.08.  Sprechstunde, 13 h

29.08.  Retreat

30.08.  Retreat


August

Jahreswoche 36


31.08. Sprechstunde, 18 h

31.08. Abendmeditation






SEPTEMBER 



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



September

Jahreswoche 36


05.09. Tag der Achtsamkeit, 9 h




September

Jahreswoche 37


Zeitfenster für Wochenretreat


07.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

08.09.  Morgenexerzitien, 05.30 h

09.09.  Morgenexerzitien, 05.30 h

10.09.. Morgenexerzitien, 05.30 h

11.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

12.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

           mit Frühstück


September

Jahreswoche 38


Zeitfenster für Wochenretreat


14.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

15.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

16.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

17.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

18.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

19.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

           mit Frühstück



September

Jahreswoche 39


Zeitfenster für Wochenretreat


21.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

22.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

23.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

24.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

25.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

25.09.  Retreat

26.09.  Dasein für Frieden, 9 h

26.09.  Sprechstunde, 13 h

26.09.  Retreat

27.09.  Retreat


September

Jahreswoche 40


28.09.  Sprechstunde, 18 h

28..09.  Abendmeditation, 19 h

30.09.  Sprechstunde, 18 h

30.09.  Jahresgruppe 19 h




2020

OKTOBER 



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung




Oktober

Jahreswoche 41


05.10.  Sprechstunde, 18 h

05.10.  Abendmeditation, 19 h




Oktober

Jahreswoche 42


ZENtrum geschlossen



Oktober

Jahreswoche 43


19.10..  Sprechstunde, 18 h

19.10..  Abendmeditation, 19 h

21.10.  Sprechstunde, 18 h

21.10.   Jahresgruppe 19 h - 22.15 h    

              Teresa von Avila


Oktober

Jahreswoche 44


26.10.  Sprechstunde, 18 h

26.10.  Abendmeditation, 19 h

28.10.  Sprechstunde, 18 h

28.10.  Jahresgruppe 19 h





2020

NOVEMBER



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung




November

Jahreswoche 45


02.11.  Sprechstunde, 18 h

02.11.  Abendmeditation, 19 h

04.11.  Sprechstunde, 18 h

04.11.  Jahresgruppe 19 h




November

Jahreswoche 46


09.11.  Sprechstunde, 18 h

09.11.  Abendmeditation, 19 h

11.11.  Sprechstunde, 18 h

11.11.  Jahresgruppe 19 h



November

Jahreswoche 47


02.11.  Sprechstunde, 18 h

02.11.  Abendmeditation, 19 h

04.11.  Sprechstunde, 18 h

04.11.  Jahresgruppe 19 h



November

Jahreswoche 48


27.11.  Retreat

28.11..  Dasein für Frieden, 9 h

28.11.  Sprechstunde, 13 h

28.09. Retreat

29.11.  Retreat






2020

DEZEMBER



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



Dezember

49. Jahreswoche


01. 12. Adventsexerzitien, 19 h

02.12.  Adventsexerzitien, 19 h

            Buddha und Maria

03.12.  Adventsexerzitien, 19 h

04. 12. Adventsexerzitien, 19 h

05. 12. Adventsexerzitien, 19 h


    


Dezember 

50. + 51. + 52. Jahreswoche


Klausur