Gastfreundschaft

 

Das ist der Gastfreundschaft tiefster Sinn:

 

Dass ein Mensch dem anderen Rast gebe auf der großen Wanderschaft zum ewigen Zuhause.

 

Dass er für eine Weile ihm Bleibe gebe für die Seele, Kraft, Ruhe und das Vertrauen:

Wir sind Weggenossen und haben die gleiche Fahrt.

 

Jede Gastfreundschaft ist gut. darin von solcher Gastfreundschaft der Seele etwas lebt.

 

Romano Guardini













 FUNDAMENTE

 

Unser Tun ruht auf fünf Fundamenten 

 

Wir üben selbst erst 20 Jahre lang, aber mit großer Hingabe und Entschiedenheit.


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Unsere Übungspraxis ist eine tägliche von 1-3 Stunden.

  

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Bernhard bringt Erfahrungen mit  aus  20 Jahren der Anleitung von Menschen zur Kontemplation und der 34-jährigen seelsorglichen  Tätigkeit.

 Christiane kommt aus der vieljährigen sozialpädagogischen Begleitung  von Menschen. 

 

  
 

 

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Wir sind  Worten, Wegen und  Erfahrungen der christlichen Mystik  verbunden, im besonderen der Spiritualität des Karmel, der Zisterzienser und des (frühen) Mönchtums, aber auch dem eremitischen Erfahrungswissen.

 

Wichtige Leitfiguren


Edith Stein

Teresa von Avila

Johannes vom Kreuz

Bernhard von Clairvaux

Johannes Tauler

Meister Eckehart

Benedikt

Wüstenväter

Nikolaus von Flüe

 

  
 

 

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Wir bleiben in dankbarer Verbundenheit mit unserer ersten Zenlehrerin Gisela, mit der Glassman Lassalle Zenlinie und der Lassalle-Kontemplations-schule Via Integralis, in deren Rahmen wir bei vielen Lehrern und Lehrerinnen lernen durften.


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2009 erhielt Bernhard  von Gisela Storz, die Erlaubnis,  Zen-Einführungen zu geben.

Von 2011 bis 2019 war Bernhard Kontemplationslehrer der Via Integralis beauftragt von den Zenmeistern Niklas Brantschen und Pia Gyger.

 

 

 


 

 

LITERATUR

 

 


Frieden

 

 

Dalai Lama

Seid Rebellen des Friedens

Der neue Appell an die Welt

 

 

 

 

Barbara von Meibom

Deutschlands Chance

Mit dem Schatten versöhnen

 

 

 

 

 

Friedenspreisträger  des deutschen Buchhandels

 

 

2018

Jan Assmann

Totale Religion

Ursprünge und Formen puritanischer Verschärfung

 

 

 

2016

Carolin Emcke

Gegen den Hass

 

 

2015

Navid Kermani

Ansprache aus Anlass der Verleihung des Friedenspreises

 

 Tsültrim Allione

Den Dämonen Nahrung geben

Buddhistische Techniken der Konfliktlösung



 

 

Aktuelle Hinweise


Kyriakos C. Markides

Der Berg des Schweigens

Begegnung mit einem christlichen Meister



Faten Murkaker

Leben zwischen den Grenzen

Ein christliche Palästinenserin 

berichtet. 


Stefan Bauberger, SJ

Glück ohne Ratgeber

Eine Philosophie des Gelingens


 

Gerald Hüther

Würde

Was uns stark macht - als Einzelne und als Gesellschaft

 

Jaffa Zins

Scheindele

Gedichte

 

"Als Überlebende des Holocaust wurde ich Zeugin dessen, was der Mensch dem Menschen antun kann. Das spiegelt sich in meinen Gedichten wieder. Meine Gedichte helfen mir das andere Licht  im dunklen Tunnel der Schöpfung zu finden."

 





 

Gehmeditation & Pilgern

 

Thich Nhat Than

Einfach Gehen

Über das Gehen

Gehmeditaton

 

 

 

Erwin Döll

Markus Hillinger

Das Zen des glücklichen Wanderns

Schritt um Schritt zu sich selbst kommen

 

 

 

Franz Alt u.a.

Aufbruch zur Achtsamkeit

Wie Pilgern mein Leben verändert.

 

 

Gisbert Greshake

Gehen

Wege, Umwege, Kreuzwege

 

 

 

 

 

Klaus Bovers

Christine Paxmann

Kraftquelle Gehen

Gehen und Lebensglück

 

 

 

 

 

White Plume Sangha

Zen

 

 

Bernard Glassman

Zeugnis ablegen

Buddhismus als engagiertes Leben

  

Bernard Glassman

Anweisungen für den Koch

Lebensentwurf eines Zen-Meisters

 

Taizan Maezumi Roshi

Bernard Tetsugen Glassman Roshi

Erleuchtung, was ist das?

 

 

 

Bernard Glassman

Das Herz der Vollendung

Unterweisungen eines westlichen Zen-Meisters

 

 

Bernard Glassman

Konstantin Wecker

Die revolutionäre Kraft des Mitgefühls

Liedermacher meets Zen

 

 


Kathleen Battke (Hg.)

Ascheperlen

Pearls of Ash & Awe

20  Years of Bearing Witness in Auschwitz with Bernie Glassman & Peacemakers

 Friedenspraxis in Auschwitz

 

 

 

 

 

Sanbo Kyodan

Kamakura

 

 Koun Yamada

 

 Koun Yamada

 Das Tor des Zen

 Grundlagen und Praxis

 

 

 

 

 

Hugo Enomiya Makibi Lassalle, SJ


 H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Erleuchtung ist erst der Anfang

Texte zum Nachdenken



H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Mein Weg zum Zen

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN Unterweisung

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Leben im neuen Bewusstsein

Ausgewählte Texte zu Fragen der Zeit

 

H. M. Enomiya-Lassalle, SJ

Am Morgen einer besseren Welt

Der Mensch im Durchbruch zu einem neuen Bewusstsein

 

H.M. Enomiya-Lassalle, SJ

ZEN - Weg zur Erleuchtung

Einführung und Anleitung

 

 

 

 

 

 

Glassman-Lassalle Linie

 

 

Niklaus Brantschen, SJ

Pia Gyger

Mit Bernhard Stappel, Hildegard Schmidtfull, Marcel Steiner

Via Integralis

Wo Zen und christliche Mystik sich begegnen

Ein Übungsweg

 

Niklaus Brantschen, SJ

Auf dem Weg des Zen

Als Christ Buddhist

 

Pia Gyger

Mensch verbinde Erde und Himmel

Christliche Elemente einer kosmischen Spiritualität

 

 

Pia Gyger

Maria - Tochter der Erde und Königin des Alls

Vision einer neuen Schöpfung

 

 

Pia Gyger

Hört die Stimme des Herzens

Werdet Priester und Priesterinnen der kosmischen Wandlung

 

 

Dieter Wattenweiler

Der wahre Mensch ohne Rang und Namen - Zen im Westen

 

 

 

Anna Gamma

Ruhig im Sturm

Zen-Weisheiten für Menschen, die Verantwortung tragen

 

 

 

 

 

Herzgrund Sangha

Zen


 Stefan Bauberger, SJ

Glück ohne Ratgeber

Eine Philosophie des Gelingens



Stefan Bauberger, SJ

Der Weg zum Herzgrund

Zen und die Spiritualität der Exerzitien

 

 

 

Bodhi-Sangha

Zen

 

 

AMA Samy, SJ

ZEN - Der große Weg ist ohne Tor

 

AMA Samy

Zen und Erleuchtung

Zen-Meditationen eines Zen-Meisters

 

 

AMA Samy

ZEN

Erwachen zum ursprünglichen Gesicht

 

 

 

Weitere Empfehlungen

 

Ruben Habito

Zen leben - Christ bleiben

 

 

Shunryu Suzuki

Seid reine Seide und scharfer Stahl

Das geistige Vermächtnis des großen ZEN-Meisters

 

Shunryu Suzuki

Zen-Geist

Anfänger-Geist

 

 

Thich Nhat Hanh

Das Herz von Buddhas Lehre

Leiden verwandeln - Die Praxis des glücklichen Lebens

 

 

Ajahn Brahm

Die Kuh, die weinte

Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück

 

 

Ajahn Brahm

Der Elefant, der das Glück vergaß

Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden.

 

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist für nix gut

 

 

 

Kodo Sawaki

Zen ist die größte Lüge aller Zeiten

 

 

Karl Brunnhölzl

Das Herzinfarktsutra

Ein neuer Kommentar zum Herzsutra

 




 

Wüstenväter & Wüstenmütter

Orthodoxe Spiritualität

 

 

Weisung der Väter Apophtegmata Patrorum

Gerontikon

Sophia, Quellen östlicher Theologie, Bd. 6

 

Evagrius Ponticus

Philokalie der heiligen Väter der Nüchternheit

Band 1 bis 7


 

Martirij Bagin und Andreas A. Thiermeyer

Meterikon

Die Weisheit der Wüstenmütter

 

 

Gabriele Ziegler

Die Wüstenmütter

Weise Frauen des frühen Christentums

 

 

Matthias Dietz (Hrsg.)

Kleine Philokalie

Belehrungen über das Gebet

 

Martin Tamcke

Im Geist des Ostens leben

Orthodoxe Spiritualität und ihre Aufnahme im Westen

 

Hans Conrad Zander

Als die Religion noch nicht langweilig war

Die Geschichte der Wüstenväter

 

 

Jakobus Kaffanke, OSB, Cyrill Schäfer u.a.

Das Schauen Gottes wieder erlangen

Kontemplation als Leben des inneren Menschen und als Herz des Mönchtums

 

Evagrius Ponticus

Praktikos 

Über das Gebet

Schriften zur Kontemplation Münsterschwarzach

 

Evagrius Ponticus

Über die acht Logismoi

Schriften der Väter, Bd. 3 

Hrsg. Gabriel Bunge und Jakobus Kaffanke



 Herzensgebet


Emmanuel Jungclaussen

Unterweisung im Herzensgebet

Schriften des Patristischen Zentrums Koinonia - Oriens,

Band 46

 


Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers

Hrsg. Emmanuel Jungclaussen


Kallistos Ware

Emmanuel Jungclaussen

Hinführung zum  Herzensgebet


Starez Theophan der Einsiedler

Schule des Herzensgebetes


Das immerwährende Herzensgebet

Ein Weg geistiger Erfahrung

Russische Originaltexte

Hrsg. von Alla Selawry



Alphonse und Rachel Goetmann

In deinem Namen ist mein Leben

Die Erfahrung des Herzensgebetes


Die Centurie der Mönche 

Kallistus und Ignatius

Das  Herzensgebet

Mystik und Yoga der Ostkirche



Emmanuel Jungclaussen

Die Höhle des Herzens

Mantra-Praxis und Namensgebet

Hrsg. Willi Massa

Beiträge von Siegfried Scharf, Martin Küpper, willi Massa, Franz Xaver Jans




Kontemplation Karmel

 

 

 

Edith Stein

Kreuzeswissenschaft

Studie über Joannes a Cruce

 

Hanna-Barbara Gerl

Unerbittliches Licht

Edith Stein

Philosophie-Mystik-Leben

 

Edith Stein

Wege der Gotteserkenntnis

Studie über Dionysius Areopagita

 

Waltraud Herbstrith (Hrsg.)

Edith Stein

Aus der Tiefe leben

Ein Textbrevier

 

Teresa von Avila

Wohnungen der inneren Burg

 

Teresa von Avila

Das Buch meines Lebens

Autobiographie

 

Teresa von Avila

Weg der Vollkommenheit

 

Peter Dyckhoff

Aus der Quelle schöpfen

Das innerliche Gebet nach Teresa von Avila

 

Teresa von Avila

Gedanken zum Hohelied

 

Teresa von Avila

Ich bin ein Weib und obendrein kein gutes

Portrait der Heiligen in ihren Texten

 

Erika Lorenz

Weg in die Weite

Die drei Leben der Teresa von Avila

 

 

Johannes vom Kreuz

Empor den Karmelberg

 

Johannes vom Kreuz

Der geistliche Gesang

 

Johannes vom Kreuz

Die dunkle Nacht

 

Johannes vom Kreuz

Lebendige Liebesflamme

 

Johannes vom Kreuz

Worte von Licht und Liebe

 

 

 

 

Kontemplation Zisterzienser

 

 

 

Bruno Fromme (Hrsg.)

Die neue Spiritualität der Zisterzienser im 12. Jahrhundert

 

 

Bernhard von Clairvaux

Sämtliche Werke 

Bände V+VI

Sermones super Cantica  Canticorum

Predigten über das Hohelied

lateinisch-deutsch

 

Bernhard von Clairvaux

Rückkehr zu Gott

Die mystischen Schriften

 

Bernhard von Clairvaux

Das Herz weit machen

Kontemplation und Weltverantwortung

 

Bernhard von Clairvaux

Weil mein Herz bewegt war

 

Bernhard J. Vosicky

Bernhard über Bernhard

Geistliche Lehren des heiligen Bernhard von Clairvaux

 

Gerhard Wehr, Hg.

Der Mystiker Bernhard von Clairvaux

 

Wolfgang Buchmüller, Hg.

Von der Freude, sich Gott zu nähern

Beiträge zur zisterziensischen Spiritualität

 

 

 

Kontemplation

 

 

 

Willi Massa (Hrsg.)

Wolke des Nichtwissens

Brief persönlicher Führung

Anleitung zur Meditation

 

 

Richard Rohr

Pure Präsenz

Sehen lernen wie die Mystiker

 

 

 

Richard Rohr

Wer loslässt, wird gehalten

Das Geschenk des kontemplativen Gebetes

 

 

Franz Jalics

Der kontempative Weg

Ignatianische Impulse

 

 

 

Simon Peng-Keller

Kontemplation

Einübung in ein achtsames Leben

 

 

 

Gerhard Wehr

Nirgend Geliebte wird Welt sein als innen

Lebensbilder der Mystik im 20. Jahrhundert

 

 

 

 

Willigis Jäger

Kontemplation

 

 

 

 

 

Interreligiöses

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Der Geist reißt Mauern nieder

Die Erneuerung unseres Glaubens durch interreligiösen Dialog

 

Sebastian Painadath, SJ

Wir alle sind Pilger

Gebete der Welt

 

 

 

Sebastian Painadath, SJ

Das Sonnengebet

 

 

 

 

 

 

 

Integrales Denken

 

Teilhard de Chardin

Das göttliche Milieu

Ein Entwurf des Innern Lebens

 

Teilhard de Chardin

Das Herz der Materie

Kernstück einer genialen Weltsicht

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Spiritualität

 

 

 

Ken Wilber

Integrale Vision

 

 

 

Ken Wilber

Eine kurze Geschichte des Kosmos

 

 

 

 

 

Physik, Medizin

 

 

 

Amit Goswami

Das bewusste Universum

 

 

 

Roland Röpers u.a.

Was unsere Welt im Innersten zusammenhält

Hans-Peter Dürr im Gespräch

 

 

 

Ulrich Schnabel

Die Vermessung des Glaubens

Forscher ergründen, wie Glaube entsteht und warum er Berge versetzt.

 

Wolf Singer,

Matthieu Ricard

Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.

 

 

 

Jin Kabat-Zinn

Gesund durch Meditation

 

 

 

Ulrich Ott

Meditation für Skeptiker

Ein Neurowissenschaftlwer erklärt den Weg zum Selbst

 

 

 

Peter Sedlmeier

Die Kraft der Meditation

Was die Wissenschaft darüber weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UNSER WEG

 

 

 

 

 

 

 

 



  

 

   Eine besondere Übertragung außerhalb der Schriften.

Kein Sich-Stützen auf Worte und Buchstaben.

Direkt auf den Geist, direkt auf das Herz zeigen.

Die eigene Natur erschauen.

Buddhaschaft erlangen.

  

Bodhidharma zugeschrieben

 

 

 

Mit einer kostbaren Perle unterwegs

Die Übung

 




 

Zazen und Kinhin

 



Unsere  äußere Übungsgestalt ist das  Sitzen in Versunkenheit, auch Zazen genannt.

Za = Sitzen

Zen = unmittelbar schauen, den Herzgeist berühren.

Im Christlichen trägt diese Übungsweise den Namen "Kontemplation". 

Wir üben Zazen in der Weise des shikantaza, das den Weg der Versenkung und Vertiefung mit der Wachheit und der Einsichtsfähigkeit  allseitiger Achtsamkeit verbindet.   Dabei ruht unsere ganze Aufmerksamkeit beim natürlichen Atem, bis wir mit ihm eins sind.  

 

Kontemplation im Schreiten statt beim Sitzen nennen wir Kinhin.  Mit Kinhin ist ein ganz gewöhnliches, meist langsames Gehen im innigen Kontakt mit dem eigenen Leib gemeint.  Beim Gehen und Sitzen üben wir eines, ganz Atem zu sein. Die innige Berührung der Bewegung unseres Leibes und des eigenen Atmens führt in einen synchronen Rhythmus von Gehen und Atmen.  Kinhin zielt wie Zazen auf Einklang und Einswerdung.

  

 

 

 

 "Wenn man wissen will, was Zen ist, muss man es praktizieren."

 

Hugo M. Enomiya-Lassalle

   



 

Mehr als die gegenständliche Welt - Leben berühren

  

Unser Zazen stammt aus dem japanischen Zen-Buddhismus. Wir verbinden diese schlichte und nüchterne Übungsweise mit der christlichen Perle der Kontemplation, wie wir sie in einigen klösterlichen Traditionen des christlichen Westens (Karmel, Zisterzienser u.a.) und besonders im östlich orthodoxen Christentum finden, welches sich aus der Weisheit der Wüstenmütter und Wüstenväter des frühen eremitischen und mönchischen Christentums speist (Apophegmata und Philokalie, Herzensgebet).


Im Zazen lassen wir alle Geschäfte.  Wir machen keine Worte. Die vielen Gedanken lassen wir zur Ruhe kommen. Jedes aktive Bemühen und alle Arbeit stellen wir ein. Beim Üben merken wir deutlich, wie stark uns Gedanken und Gefühle, menschliche Beziehungen, biographische Erfahrungen, psychische Realitäten, Träume und Bilder, Vorstellungen und Fantasien beherrschen.  Übend berühren wir diese Welt im

Atmen in einer  sanften, zustimmenden und daher heilsamen Weise.  Dieser Prozess der Selbstbegegnung kann schmerzhaft sein. Nicht selten lösen Tränen unseren Druck, unsere Knoten, unsere Verfestigungen und Verletzungen.


Pures Dasein in Stille.  Da wir das nicht können, üben wir.  Dazu braucht es Geduld, Hingabe und die Bereitschaft, immer wieder von Neuem einen Anfang zu machen.

 

Die kontemplative Haltung lässt jeden "Gegen"stand los.  Bleiben wir im "Gegen"ständlichen hängen, Vorstellungen von Einswerdung und Erleuchtung.  Doch wie das Wort "Vor-stellung" treffend sagt, stellen wir selber ausgedachte Konzepte vor die  authentische eigene Erfahrung Konstrukte sind etwas anderes als lebendige Erfahrung.  


Auf diesem spirituellen Erfahrungsweg  unterbrechen wir konsequent das gewohnte Verweilen und Schlendern in Gedanken zugunsten einer aufmerksamen Wachheit. Alle Zerstreuung weicht der Sammlung.  Gedankenverloren ist nämlich auch verloren.  Absorbiert von Gefühlen, ist keine Erlösung.  Wir schweigen. Wir sind einfach da.  Wir sitzen. Im Zazen und im Kinhin kümmern wir uns um nichts und niemand. Ein wunderbares Paradox des Weges: Unser Denken und unser Handeln im Außen gewinnen so Klarheit und Kraft.


 

Unterwegs auf diesem Übungsweg werden wir frei von inneren Besetzungen. Die vielen Hindernisse, die wir zwischen uns und der Realität aufgebaut haben, verlieren ihre Kraft.  Wenn sich unsere innere Bühne leert, geschieht es, dass wir unser wahres Leben berühren.  Wir treten aus dem vordergründigen, engen Traum von Wirklichkeit in den tiefen Raum unbegrenzter Realität.  Leere wird Fülle.  Das hübsche Spiel mit Muscheln, Sand und Wellen am flachen Strand steht uns weiter zur Verfügung, aber wir segeln auf dem Meer. Sind die Segel gut ausgefaltet und aufgestellt, finden sie immer Wind. Die Reise in ein anderes Leben und die innere Erfahrung kommt in Fahrt.


Wirklichkeit geht über unsere Begriffe und Definitionen weit hinaus.  Leben besteht aus mehr als den Rollen und Ichkonstruktionen, die wir uns übergezogen haben. ES findet uns, indem wir das Selbstgemachte sein lassen. 

Unser gewöhnliches EGO ist so angelegt, dass es die Enge alltäglichen Sehens transzendieren mag.  Es sucht die Schau der Tiefe und braucht die Erfahrung des inneren Quells,  geht aber gewohnheitsmäßig in die Fläche und in die Vielheit. Dort treffen wir jedoch unser rühriges, lautes und vordergründiges EGO, das sich dazu gelegentlich für den Nabel der Welt hält. 


Im Üben der Kontemplation weitet sich unsere Wahrnehmung. Die Fixierung auf Vorder-gründiges löst sich langsam auf. Der Übungsweg wird zum Weg in die Weite. Wir überschreiten dabei unsere kleine Welt zugunsten einer größeren. Die täuschende Empfindung von Getrenntsein wandelt sich zu  universeller Offenheit und Allverbundenheit.  Christliche Mystik beschreibt dieses Erfahrung als eine des  "Verweilens vor Gott", als "Leerwerden", als "Einswerdung", als Theosis (Gottwerdung) oder Theoria (Gottesschau), Zen als "Erleuchtung".



 

Zahllos sind täuschende Gedanken und Gefühle.

Ich gelobe sie alle zu lassen.

 

aus den Boddhisattva-Versprechen 

  



Einfach da -  offen und weit

  

Das Herz unseres Übens besteht im einfachen Dasein. Wir sitzen, halten still und sammeln uns im Atem.  So verweilen wir, entspannt und gelöst, wach und achtsam im Augenblick. Da wir meist verlernt haben, einfach da zu sein und uns hingegen permanent aktivieren und zerstreuen, ist die Übung von Zazen - so einfach sie ausschauen mag -  dennoch absolut anspruchsvoll. 


Wer bleiben will, wie er ist, soll daher nicht mit Zazen und Kontemplation beginnen. Ernstes Üben führt immer über die bisherige Konditionierung hinaus und formt Neues.  Manches Bauwerk fester Überzeugung zerfällt und entpuppt sich als fragiler Betonbunker.  Wer die Sicherheit seiner Rollen und Konstruktionen mehr schätzt als das Abenteuer der Lebendigkeit, der darf prüfen, ob er üben mag.  Zazen raubt uns das bequeme Kissen, auf dem wir sitzen, das gemütliche Heim, das wir uns eingerichtet haben. 



  

 



Leben aus tieferem Quell

 

Wir lassen uns locken vom "Klang der Stille" und in Räume leiten, von denen wir in der Alltagswahrnehmung kaum Notiz nehmen. Unsere Herzenssehnsucht zieht uns ins Unbekannte, in die "Krypta" oder ins "Verborgene" wie Jesus dieses Dasein im Gebet kennzeichnet. 


 

Edith Stein schrieb, dass sich "eine unendliche Welt auftut, wenn man damit anfängt, nach innen statt nach außen zu leben." Solch offene Weite rührt an das, was Menschen Unendlichkeit oder Ewigkeit nennen.  


Herz und Bewusstsein werden offen und empfänglich für die ganze Wirklichkeit. 



Wir fangen damit an, uns in diesem Tiefengrund niederzulassen und von hier aus kraftvoll im Außen zu leben, uns von innen, aus der neu gefundenen Heimat lenken und leiten zu lassen. 


Das führt in eine neue Gestalt von Selbstbestimmung. Unser kleines Ego wächst in eine neue Verfassung weiter Verbundenheit. Es wird frei und offen.

  



Vergiss deine Grenzen,

wandre aus

Das Niemandsland

unendlich

nimmt dich auf.

  

Rose Ausländer

  






Leere, Einung: Schalom und Anshin

  

Stille, Nicht-Handeln, Dasein im Atem: Dabei sammelt sich unser im Vielerlei zerstreutes Bewusstsein. Es  klärt, leert und eint sich.  Im Selben beginnt ein feiner, fast nicht spürbarer, innerer Transformationsprozess.


Obgleich beinahe unmerklich handelt es sich um ein machtvolles inneres Geschehen der Mutation und Wandlung.  Unserem eigenen Mühen um Sammlung und Bereitung kommt die Gnade entgegen.  Leere wird Fülle: Schalom tritt ein, buddhistisch "Anshin", ein Friede, den die Welt nicht kennt, eine Qualität von Herzensruhe, die wir in der reinen Außenorientierung nicht finden. 


Wir beginnen aus dieser Erfahrung zu leben: 

Weg nach innen und Weg nach außen werden  zu einem einzigen Weg.

 

 

Es ist eine unendliche Welt, die sich auftut,

wenn man einmal damit beginnt, nach innen statt nach außen zu leben.

 

nach Edith Stein

  




Zazen als Shikantaza -  Zwei Wege in einem Vollzug

 


Die Leibgestalt unseres Übens nennt man Zazen. Das  bedeutet ein unmittelbares Schauen, eine direkte Versenkung in die Wesensmitte,  ein Berühren des Herzgeistes. Die Praxis des Zazen beginnt also in einer direkten, ganz unmittelbaren Selbstbegegnung. Die Schau nach der eigenen Wesensnatur, ist im Selben gleichzeitig ein Prozess der Reinigung und Klärung, der Eins- und Ganzwerdung.  


Auch die verstreuten, abgespaltenen ungeliebten, ja unbewussten Persönlichkeitsanteile und unsere Verletzungen und Kränkungen treten in den Blick, werden gesehen, ausgehalten, integriert und geheilt und transformiert.

 

 

 

Shikantaza nennt sich unsere Übungsweise.  Sie geht auf Buddha zurück und verbindet die in vielen Religionen gepflegte Praxis der Konzentration, Sammlung und Versenkung (Samatha / Christliche Kontemplation), welche zur Einheitserfahrung (unio mystica) leiten kann mit der Übung der Achtsamkeit (Vipassana), die uns Körper, Sinne, Gedanken, Denken und Phänomene innig berühren lässt und uns den  ständigen Wandel aller Gestalten vor Augen führt. Gelassenheit, Klarheit und Einsicht  werden so in uns geweckt und allseitige Verbundenheit  entwickelt und genährt.

 





Innere Synthese - Heirat von Ost und West

 

 

 

Im eigenen Herzen entsteht so ein Prozess, der östliches Zazen mit den eigenen meist christlichen  Wurzeln verbindet.  Für Christen beginnt das,  was Worte als Erlösung in Christus beschreiben,  zu einer erfahrbaren, inneren Qualität zu werden.   In eigener, existentieller Erfahrung wird im eigenen Leib verkostet, verwirklicht und bewahrheitet, worüber man bislang in Fragen und Überzeugungen redete und woran man zu glauben versuchte.  


Das Gegeneinander der Religionen wird im eigenen Herzen zu einem Miteinander entwickelt  und Ineinander in einer Weise verwoben, die den ganzen Reichtum von Vielfalt aufnimmt und die Spannung der Verschiedenheit aushält.  Die daraus geborene Synthese ist keine theoretisch feste sondern eine prozessual dynamische und ganzheitlich  gewachsene.

 

 

 

 

"Ist ZEN eine Religion ohne Gott?"

"Nein", antwortete der Zenmeister,

 "es ist Gott ohne Religion."

 

Quelle unbekannt

   






Weg der Leibesübung

 

Spiritualität erhält mit  Shikantaza eine leibliche und existentielle Note.  


Wir können durch die Übung des Zazen tiefer Christ , Jude, Hindu oder Buddhist werden. Menschen ohne religiöse Bindung merken, wie ihr Menschsein reift, Musiker, wie der Klang ihres Instrumentes schöner wird,  ohne dass sie mit dem Cello üben müssten. Präsenz schenkt Fotografen andere Bilder, weil sie tiefer und differenzierter zu sehen lernen. 


Unser großes Ego verliert seinen bisherigen Habitus und tritt aus der Ichzentrierung in eine neue Ichfreiheit, welche das Ganze in den Blick nimmt, nicht bloß das Eigene. Wir werden Menschen ohne Rang und Namen, ohne Titel und Kittel. Religiösität weitet sich zu Spiritualität und gewinnt eine frische und intensive Herzensqualität. Um Zazen zu üben und daraus hohen Gewinn zu schöpfen, braucht es also keine religiöse Begabung oder Bindung. Gleichzeitig schließt es sie nicht aus.  Bloß äußere Glaubensgebäude und theoretische Konstruktionen jedoch brechen zusammen. So entsteht Raum für neue und stimmige Gestalten.

 

 


Die Befreiung ist abseits von allem Diskurs (...) Dennoch:  Jedes Wort, jeder Buchstabe  sind Aspekte der Befreiung. Warum? Weil die Befreiung keine Stellung im Inneren, im Äußeren oder in der Mitte hat. Und weil auch Worte keine Stellung im Inneren, im Äußeren oder in der Mitte haben. Daher (...) ist es unmöglich von der Befreiung getrennt von Buchstaben zu reden. Warum?  

Alle Dinge sind Ausdrücke der Befreiung.

 

aus dem Vimalakirti Sutra

      

 


 

Räume und Orte 


Anshin-Schalom - Eremitage und ZENtrum für Kontemplation

 


Übungspraxis und Wohnung: Offen für Gäste


Vom Jahr 1999 an haben wir Schritt um Schritt damit begonnen, unsere persönliche Übungspraxis als Paar für Gäste zu öffnen, die sich auf diese anspruchsvolle Übungsweise einlassen konnten. Noch älter ist der Gingko Baum, der unsere Gäste neben dem Bürgersteig begrüßt. Er steht seit 1997.  2 Jahrzehnte lang begrüßen haben wir Gäste in unserem privaten Wohnfeld zum Zazen begrüßt.  Ab 2020 lassen wir unser Lehrer sein ausklingen.




Räume für die Kontemplation entwickeln

Der Johannes vom Kreuz Übungsraum


 

 

 

 

Johannes vom Kreuz - Übungsraum

Peu à peu entwickelten wir Räume für die Kontem-plation mit Menschen: Nach der Anlage eines Natur-gartens mit Steinen der Region und einem kleinen Teich entstand Ende der 1998 ein Holzhaus, heute der Übungsraum Johannes vom Kreuz.  Die Hütte erhielt Strom. So wurden Beleuchtung und Heizung möglich. Später finanzierten Gäste einen Teppichboden aus Ziegenhaar als Geburtstagsgeschenk. 


Verveine Ernte - Bank vor dem Übungsraum

Regale mit Vorhängen, in denen wir die Materialien für die Meditation und entstandenen Rezitationsmappen unterbrachten, bauten wir selber.  

Der Raum wird nun über 20 Jahre ausschließlich zur Kontemplation genutzt. Er besitzt daher neben einem schönen Licht eine einzigartigen, warmen Atmosphäre.  Ein großer Gong, der in einem großen Lichtfeld hängt, begrüßt Gäste, welche in die Stille eintreten. Sie treten daher mit Gassho ein und schweigen ab der Schwelle.





Der Edith Stein - Raum der Stille


Vor dem Edith Stein - Raum der Stille

Später entstand der helle und nüchterne Edith Stein - Raum der Stille im Souterrain unseres Hauses, dazu eine Gästetoilette und eine kleine Garderobe. Regale und ein Schrank beherbergen Materialien, die wir zur Kontemplation brauchen.  Bei der Erstellung mussten wir den Keller vertiefen, um Höhe zu gewinnen. Dabei gab es eine böse Überraschung, über die wir heute froh sind.  Wir merkten, dass unser Haus auf wassertra-genden Schichten steht: Daher heißt das Gebiet "Brühl" und unsere Straße Brühlstraße. Als wir nun tiefer gruben, füllte sich jeder ausgehobene Bereich vollständig mit Wasser.  Mit einer aufwändigen Innendrainage musste das Wasser abgeleitet werden.  Dann ließen wir eine neue Bodenplatte erstellen, legten Fließen und bauten den Raum innen mit  Naturputz und Tatamis (Reisstrohmatten) aus Japan aus. Er besitzt ein feines Raumklima.

 

Edith Stein - Raum der Stille

An heißen Tagen sind wir heilfroh über die wasserführenden Tonschichten. Die Temperatur im Edith Stein - Raum der Stille stieg auch bei tropischen Außentemperaturen nie über 24° Celsius, selbst an heißen Tagen bleibt sie meist bei 21 bis 22° Celsius, eine naturgegebene Klimaanlage ohne Verbrauch von Energie.  Wir entwickelten parallel einen gestalteten Zugang von außen  mit  Treppen, einem kleinen Brunnen, dem Steingarten, und einem gepflasterten, quadratischen Platz mit Stühlen  zum Absitzen und einem Tisch für Getränke und Speisen.




Bernhardsklause


Bernhardsklause - Kontemplationsraum der Eremitage

Ein dritter kleiner Meditationsraum, die Bernhards-klause für maximal 4 Personen, entstand im Dachgeschoß der Eremitage. 



Die dortige Eremitage besteht aus einem  abgeschlossenen Wohnbereich mit drei Räumen. Sie liegt  auf der 1. Etage und unter dem Dach. 


Menschen, die eine Auszeit brauchen,  können hier auf Zeit wohnen (Retreat) und mit uns kontemplieren.




Steg der Kontemplation


Steg der Kontemplation am Teich

2018 musste der Außenbereich des Teiches saniert werden, denn ein Holzsteg war weggefault.  


So entstand als jüngstes Kind ein selbstgebauter Steg aus Douglasienholz, groß genug, um mit 6 bis 8 Personen zu sitzen und zu üben und abends vollends im Schatten.





Der Gästebreich der Eremitage

Retreats - Wohnen auf Zeit


 

 

 

 

Couch im Gästezimmer der Eremitage

Der Gästebereich umfaßt ein Wohn-Schlafzimmer (Maku Mozo), das mit einem Schreibtisch, einer Schlafcouch und einem Schränkchen für Kleider ausgestattet ist.  


Haben wir keinen Gast zum Wohnen, so nutzen wir den Raum "Maku Mozo" für Gespräche und die  Begleitung von Menschen, die mit uns auf dem Weg des Zen und der Kontemplation unterwegs sind.  


Zur Eremitage gehören weiterhin ein Ruhe- und Schlafbereich unter dem Dach und die  Bernhardsklause, ein kleiner Meditationsraum. 






Gesprächs- und Arbeitsraum


Ein Raum zum Gespräch und zum Arbeiten befindet sich im Erdgeschoss. Wilder Wein vor dem Fenster bildet einen grünen und im Herbst einen farbenbunten Vorhang, der das Licht und die Atmosphäre dieses Zimmers prägen.







Begegnungen auf dem Weg zum Übungsraum



 Teich und Garten



 




 

 

Gartenterasse


 

 

 

 

 

 

 

Unser Buddha

Buddha


Im Jahr 2003 stellten wir eine große  Buddhastatue aus Java in eine Nische aus Natursteinen. Wir haben sie  in Mannheim erworben und per PKW hierher verbracht. Mittlerweile ist Buddha von Efeu umrankt und Moos hat sich auf seiner steinernen Haut angesiedelt. Wind und Wetter haben seine Konturen weicher werden lassen.












Unsere Maria Kanzeon


Maria Kanzeon


Unter dem Weidenbaum und  auf dem Weg zum Übungsraum im Garten treffen unsere Gäste auf eine Statue aus griechischem Marmor mit zum Gassho zusammengeführten Händen.  Wir haben ihr bei einer Feier im Jahr 2015 den Namen "Maria Kanzeon" gegeben.  Gästen, die nachfragen, erzählen wir gerne ihre besondere Geschichte: Wie Maria Kanzeon uns gefunden hat, ist außergewöhnlich und verwunderlich.  An Maria Himmelfahrt 2015 fand sie schließlich unter der Weide einen guten Platz. Dort begrüßt  sie seither unsere Gäste, die auf dem Weg zum Übungsraum Johannes vom Kreuz sind  mit einem Gassho.








Wintergarten


 

 

Wintergarten

Unser Ess- und Wohnzimmer steht  schon über viele Jahre für gemeinsame Mahlzeiten und Imbisse oder zum Ausruhen bereit. Heute nutzen wir die Räume vor allem bei Friedensgebeten, Stillen Tagen und Exerzitien. Einzelgäste, die bei uns ein Retreat machen, werden hier bewirtet.  Eine Aussenterasse mit einer bequemen Lounge, unser reicher Garten mit Kräutern, Blumen, Salt, Obst und Gemüse und ein hübscher Wintergarten stehen unseren  Gästen offen.





Frische Kostbarkeiten aus unserer Küche








 















Unser ZENtrum 


Eremitage mit Klausur




Nun werden es 20 Jahre, dass wir Zazen mit spirituell neugierigen, suchenden oder aufgeschlossenen Menschen, Nichtchristen und Christen teilen.


Wir sind dankbar und froh darüber. 



  


  

   

  


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


















 

Transformation



 

Das Ziel des geistlichen Übungsweges wird von Johannes vom Kreuz als  "Transformacion en dios" beschrieben - als 

Überformung in Gott hinein. Einswerden! 

Im Zen ist Erleuchtung das Ziel des Übungsprozesses.

 

Gleich wie man das nennt, so beinhaltet es immer eine grundlegende Wandlung, die eine neue Lebensweise möglich macht.


Zazen und Kontemplation sind Wege der Transformation, 

bei denen unser ICH frei wird von der Dominanz des "Mehr" im Haben, im Wollen und im Wissen (Tauler). 


Dieses Freiwerden geht einher mit dem Ablegen von vielem, was es nicht braucht.  Viel Gepäck und viele Hindernisse erschweren den Weg. Solche Askese führt  in eine tiefere Lebendigkeit und eine allumfassende Liebe. Unser ICH schrumpft dabei und formt sich in das ICH Gottes um:

Wir werden, was wir sind, Liebende.

 


Daher unterscheiden wir unsere Praxis  deutlich von  säkularen Angeboten der Selbstbestätigung oder Persönlichkeitsentwicklung,

 von Wellness, Entpsannungs- oder Achtsamkeitstrainings.

 

Weg nach innen und Weg nach außen sind bei uns ein einziger Weg  

 

 

 

 

 

 

 

 

 






Aus dem Shodoka von Yoka Daishi (665- 713)


Gesang vom Erkennen des Tao


Gehen ist ZEN, 

Sitzen ist ZEN. 

Sprechen oder Schweigen, 

Bewegung oder Ruhe.

Das Wesen ist immer in Frieden. 

Nie getrennt von hier und jetzt,

fließt ES ständig über. 

Suchst du ES, 

so kannst du ES nicht finden. 

Du kannst ES nicht ergreifen.

Und doch kommst du nicht davon los. 

Weil du ES schon hast, 

kannst du ES nicht erlangen.

Im Schweigen redet ES.

Im Reden schweigt ES.

Das große Tor der wahren Liebe 

steht offen. 

ES kennt keine Hindernisse.





JAHRESKALENDER 


2020


JANUAR


Retreats nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



Januar

Jahreswoche 1


1.1. Stille Tage - komplett

1.1. Kontemplation 19 h komplett

2.1. Stille Tage - komplett

2.1. Kontemplation 19 h komplett

3.1. Stille Tage - komplett

3.1. Kontemplation 19 h komplett

4.1. Stille Tage - komplett

4.1. Kontemplation 19 h komplett

5.1. Stille Tage-komplett




Januar

Jahreswoche 2


Klausur




Januar

Jahreswoche 3


13.1. Sprechstunde, 18 h

13.1. Abendkontemplation, 19 h

15.1. Sprechstunde, 18 h

15.1. Jahresgruppe 19 h





Januar

Jahreswoche 4


Wegen Erkrankung ist das ZENtrum in der 4. Jahreswoche  geschlossen.





Januar 

Jahreswoche 5


27.01. Sprechstunde, 18 h

27.01. Abendkontemplation, 19 h

            HOLOCAUST GEDENKTAG

29.01. Sprechstunde, 18 h

29.01. Jahresgruppe, 19 h

      Zengeschichten






     



2020

FEBRUAR 


Retreats nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



 Februar 

Jahreswoche 6



03. 02. Sprechstunde, 18 h

03.02. Abendkontemplation, 19 h

     Rezitationen aus der Philokalie

05.02.  Sprechstunde, 18 h

05.02.  Jahresgruppe, 19 h

       Zengeschichten



Februar 

Jahreswoche 7


10. 02. Sprechstunde, 18 h

10.02. Abendkontemplation, 19 h

12.02.  Sprechstunde, 18 h

12.02.  Jahresgruppe 19 h

14.02. Retreat

15.02. Retreat

16.02. Retreat

 



Februar 

Jahreswoche 8



17. 02. Sprechstunde, 18 h

17.02.  Abendmeditation, 19 h

19.02.  Sprechstunde, 18 h

19.02.  Jahresgruppe 19 h



Februar 

Jahreswoche 9


28.02. Retreat

29.02. Retreat

29.02. Friedensgebet, 9 h 

29. Sprechstunde, 13 h

  



2020

MÄRZ


Retreats nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung




März 

Jahreswoche 10


01.03. Retreat

02.03.  Sprechstunde, 18 h

02.03.  Abendmeditation, 19 h

04.03.  Sprechstunde, 18 h

04.03.  Jahresgruppe 19 h



März 

Jahreswoche 11



09.03.  Sprechstunde, 18 h

09.03.  Abendmeditation, 19 h

11.03.  Sprechstunde, 18 h

11.03.  Jahresgruppe 19 h


März 

Jahreswoche 12


16.03.  Sprechstunde, 18 h

16.03.  Abendmeditation, 19 h

       Evagrius Ponticus

18.03.  Sprechstunde, 18 h

18.03.  Jahresgruppe 19 h - 24 h

             Benedikt und Nikolaus 

             von Flüe 

  

März 

Jahreswoche 13


Wir üben bis Widerruf gemeinsam aber einsam von daheim aus. Wer in dieser Weise dabei sein mag, möge dies anzeigen.


23.03. Sprechstunde 18 h

23.03. Abendmeditation zusätzlich!

25.03. Jahresgruppe Neu!

            Impulse aus der         

            Benediktusregel

27.03.  Retreat

28.03.  Friedensgebet, 9 h

28.03.  Sprechstunde, 13 h

28.03.  Retreat

29.03.  Retreat

30.03. Sprechstunde, 18 h

30.03.  Abendmeditation, 19 h

       Evagrius Ponticus






2020

APRIL


Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



April

Jahreswoche 14


01.04.  Sprechstunde, 18 h Neu!

01.04.  Jahresgruppe 19 h Neu!

            Impulse aus der         

            Benediktusregel

04.04. Friedensgebet, 9 h Neu!



April

Jahreswoche 15 - Karwoche


06.04. Sprechstunde 18 h Neu!

06.04. Abendmeditation Neu!

       Evagrius Ponticus

08.04. Sprechstunde, 18 h Neu!

08.04.  Jahresgruppe 19 h Neu!

            Impulse aus der         

            Benediktusregel






April

Jahreswoche 16


Keine öffentlichen Angebote

Mit uns üben nach Absprache



April

Jahreswoche 17



22.04.  Sprechstunde, 18 h

22.04.  Jahresgruppe 19 h

25.04. Friedensgebet, 9 h NEU!




April

Jahreswoche 18



27.04.  Sprechstunde, 18 h

27.04.  Abendmeditation, 19 h

29.04.  Sprechstunde, 18 h

29.04.  Jahresgruppe 19 h




2020

MAI


Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



Mai

Jahreswoche 19


04.05.  Sprechstunde, 18 h

04.05.  Abendmeditation, 19 h

06.05.  Sprechstunde, 18 h

06.05.  Jahresgruppe 19 h




Mai

Jahreswoche 20


11.05.  Sprechstunde, 18 h

11.05.  Abendmeditation, 19 h

13.05.  Sprechstunde, 18 h

13.05.  Jahresgruppe 19 h



Mai

Jahreswoche 21


18.05.  Sprechstunde, 18 h

18.05.  Abendmeditation, 19 h



Mai

Jahreswoche 22


Klausur





2020

JUNI


Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung


Juni

Jahreswoche 23



03.06.  Sprechstunde, 18 h

03.06.  Jahresgruppe 19 h



Juni

Jahreswoche 24


08.05.  Sprechstunde, 18 h

08.05.  Abendmeditation, 19 h

10.06. Retreat

11.06. Retreat 

12.06. Retreat

23.06. Retreat

14.06. Retreat




Juni

Jahreswoche 25


Zeitfenster für Wochenretreat


15.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

16.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

17.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

18.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

19.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

20.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

           mit Frühstück




Juni

Jahreswoche 26


Zeitfenster für Wochenretreat


22.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

23.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

24.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

25.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

26.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

27.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

           mit Frühstück


Juni

Jahreswoche 26 


Zeitfenster für Wochenretreat


29.06. Morgenexerzitien, 05.30 h

30.06. Morgenexerzitien, 05.30 h









2020

JULI


Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



Juli

27. Jahreswoche


01.07. Morgenexerzitien, 05.30 h

02.07. Morgenexerzitien, 05.30 h

03.07. Morgenexerzitien, 05.30 h

04.07. Tag der Achtsamkeit, 9 h


Juli 

28. Jahreswoche


06.07.  Sprechstunde, 18 h

06.07.  Abendmeditation, 19 h

08.07.  Sprechstunde, 18 h

08.07.  Jahresgruppe 19 h



Juli 

29. Jahreswoche


13.07.  Sprechstunde, 18 h

13.07.  Abendmeditation, 19 h




Juli 

30. Jahreswoche


20.07.  Sprechstunde, 18 h

20.07.  Abendmeditation, 19 h


Juli 

31. Jahreswoche


ZENtrum geschlossen





2020

AUGUST 



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



August

Jahreswoche 32 + 33


ZENtrum geschlossen



August

Jahreswoche 34


17.08.  Sprechstunde, 18 h

17.08.  Abendmeditation, 19 h

19.08.  Sprechstunde, 18 h

19.08.  Jahresgruppe 19 h - 24 h

             Meditieren in die Nacht

             Edith Stein

             Bernhard von Clairvaux





August

Jahreswoche 35


28.08.  Retreat

29.08.  Dasein für Frieden, 9 h

29.08.  Sprechstunde, 13 h

29.08.  Retreat

30.08.  Retreat


August

Jahreswoche 36


31.08. Sprechstunde, 18 h

31.08. Abendmeditation






SEPTEMBER 



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



September

Jahreswoche 36


05.09. Tag der Achtsamkeit, 9 h




September

Jahreswoche 37


Zeitfenster für Wochenretreat


07.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

08.09.  Morgenexerzitien, 05.30 h

09.09.  Morgenexerzitien, 05.30 h

10.09.. Morgenexerzitien, 05.30 h

11.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

12.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

           mit Frühstück


September

Jahreswoche 38


Zeitfenster für Wochenretreat


14.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

15.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

16.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

17.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

18.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

19.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

           mit Frühstück



September

Jahreswoche 39


Zeitfenster für Wochenretreat


21.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

22.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

23.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

24.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

25.09. Morgenexerzitien, 05.30 h

25.09.  Retreat

26.09.  Dasein für Frieden, 9 h

26.09.  Sprechstunde, 13 h

26.09.  Retreat

27.09.  Retreat


September

Jahreswoche 40


28.09.  Sprechstunde, 18 h

28..09.  Abendmeditation, 19 h

30.09.  Sprechstunde, 18 h

30.09.  Jahresgruppe 19 h




2020

OKTOBER 



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung




Oktober

Jahreswoche 41


05.10.  Sprechstunde, 18 h

05.10.  Abendmeditation, 19 h




Oktober

Jahreswoche 42


ZENtrum geschlossen



Oktober

Jahreswoche 43


19.10..  Sprechstunde, 18 h

19.10..  Abendmeditation, 19 h

21.10.  Sprechstunde, 18 h

21.10.   Jahresgruppe 19 h - 22.15 h    

              Teresa von Avila


Oktober

Jahreswoche 44


26.10.  Sprechstunde, 18 h

26.10.  Abendmeditation, 19 h

28.10.  Sprechstunde, 18 h

28.10.  Jahresgruppe 19 h





2020

NOVEMBER



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung




November

Jahreswoche 45


02.11.  Sprechstunde, 18 h

02.11.  Abendmeditation, 19 h

04.11.  Sprechstunde, 18 h

04.11.  Jahresgruppe 19 h




November

Jahreswoche 46


09.11.  Sprechstunde, 18 h

09.11.  Abendmeditation, 19 h

11.11.  Sprechstunde, 18 h

11.11.  Jahresgruppe 19 h



November

Jahreswoche 47


02.11.  Sprechstunde, 18 h

02.11.  Abendmeditation, 19 h

04.11.  Sprechstunde, 18 h

04.11.  Jahresgruppe 19 h



November

Jahreswoche 48


27.11.  Retreat

28.11..  Dasein für Frieden, 9 h

28.11.  Sprechstunde, 13 h

28.09. Retreat

29.11.  Retreat






2020

DEZEMBER



Retreats

nach  Absprache


Persönliche Begleitung im Gespräch

nach Absprache


Behandlungen  nach Vereinbarung



Dezember

49. Jahreswoche


01. 12. Adventsexerzitien, 19 h

02.12.  Adventsexerzitien, 19 h

            Buddha und Maria

03.12.  Adventsexerzitien, 19 h

04. 12. Adventsexerzitien, 19 h

05. 12. Adventsexerzitien, 19 h


    


Dezember 

50. + 51. + 52. Jahreswoche


Klausur